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Millionenstiftung der Gem. SPK-Stiftung anlässlich Jubiläumsfest

17. Juni 2017 (HL-Red-RB) Mit einem Festakt am 17. Juni 2017 in der Lübecker Musik- und
Kongresshalle beschließt die Sparkasse zu Lübeck AG ihre
Jubiläumsfeierlichkeiten, die Ende April 2017 begonnen haben.
Als Festredner war Georg Fahrenschon, Präsident des
Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, zu Gast. Anlässlich
des Jubiläums der Sparkasse stiftet die Gemeinnützige
Sparkassenstiftung zu Lübeck insgesamt 1 Million Euro für 13
gemeinnützige Projekte in Lübeck.
Am 17. Juni 2017 feierte die Sparkasse zu Lübeck AG einen Festakt
anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums. Die Veranstaltung fand in
der Musik- und Kongresshalle (MuK) in Lübeck statt. Mehr als 800
geladene Gäste konnten der Vorsitzende des Aufsichtsrates,
Wolfgang Pötschke, der Vorsitzende des Vorstandes, Frank
Schumacher, und seine Vorstandskollegen, Oke Heuer und Oliver
Saggau, begrüßen. Neben Vertretern der Wirtschaft, Kultur, des
Sports und des öffentlichen Lebens der Hansestadt Lübeck waren
unter anderem die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm,
Senatorin Glogau, Senatorin Weiher, Senator Schindler und der
Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager,
zugegen.
Über Begrüßungs- und Festreden, die Präsentation des
Jubiläumsfilms sowie der Festschrift zum 200-jährigen Jubiläum
hinaus sorgte der Knabenchor der Lübecker Knabenkantorei an St.
Marien für die musikalische Untermalung. Darüber hinaus
begeisterten eine Poetry Slammerin der Lübecker Bücherpiraten
sowie drei Jungangestellte der Sparkasse zu Lübeck AG im
Interview mit dem Vorstand der Sparkasse die Gäste.
Die Wurzeln der Sparkasse zu Lübeck reichen zurück in das Jahr
1817, in die Zeit nach den Befreiungskriegen und dem Wiener
Kongress. Sie kann somit auf zwei Jahrhunderte erfolgreiche
Arbeit zurückblicken. Wolfgang Pötschke wies in seiner
Begrüßung auf eine erfolgreiche, lange und auch wechselvolle
Unternehmensgeschichte der ältesten noch bestehenden
kommunal ungebundenen Sparkasse in Deutschland hin. Er
betonte, dass der Leitgedanke der Sparkasse zu Lübeck immer die
auf Vertrauen basierte Sicherheit der Ersparnisse war. „Daran hat
sich bis heute nichts geändert, wie die Reaktion vieler Sparer im
Verlauf der letzten Finanzmarktkrise deutlich gezeigt hat“, so
Pötschke weiter.
Er zeigte in seiner Rede Eckpunkte der ereignisreichen
Unternehmensgeschichte der Sparkasse zu Lübeck auf und
unterstrich die Besonderheit und Einzigartigkeit des heutigen
Geschäftsmodells: „Die Sparkasse zu Lübeck, damals in der
Rechtsform einer Stiftung des privaten Rechts, übertrug im Jahre
2004 sämtliche Aktiva und Passiva auf eine neu gegründete
Aktiengesellschaft. Die Stiftung blieb bestehen, erlangte den
Status der Gemeinnützigkeit und erhielt als Gegenwert für den
übertragenen Sparkassenbetrieb die Aktien an der nunmehr
operativ tätigen Sparkassen AG. Außerdem flossen der Stiftung
namhafte Mittel für die Übertragung von 26 Prozent des
Aktienanteils an die Haspa Finanzholding zu. Über die
Gemeinnützige Sparkassenstiftung fließt seither ein Großteil des
Geschäftserfolgs der Sparkasse zurück in die Region, in der er
erwirtschaftet worden ist. So sind in den Jahren von 2005 bis 2016
mehr als 30 Million Euro für gemeinnützige Projekte mobilisiert
worden.“

Frank Schumacher wies in seiner Rede auf den Erfolg der
Sparkasse zu Lübeck AG hin. Er betonte, dass die Sparkasse mit
großer Zuversicht die nächsten Jahre gestalten könne. Dies sei ein
Verdienst vieler Menschen: „Dieses alles ist nicht das Ergebnis des
Jahres 2017, sondern ein Verdienst vieler Persönlichkeiten, die
seit Jahrzehnten – ja offenbar seit zwei Jahrhunderten –
Verantwortung für unsere Sparkasse übernommen haben.“ Er
nannte hier exemplarisch die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden
Klaus Spiegel und Dr. Peter Knoll. Darüber hinaus sei es den
Verantwortlichen stets gelungen, einen exzellenten und
kompetenten Kreis von Persönlichkeiten zu finden, die bereit
waren, als Mitglieder des Verwaltungsrates bzw. mit AG-Gründung
des Aufsichtsrates zu fungieren. Stellvertretend benannte er
diesbezüglich den ehemaligen langjährigen Vorsitzenden des
Aufsichtsrates, Hans-Peter Süfke.
Er unterstrich im weiteren Verlauf seiner Rede das sehr gute
Funktionieren der Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft:
„Die Hochschulen boomen, das Uniklinikum wird mit einem
riesigen Bauprogramm zukunftsfähig gemacht, Technikzentrum
und Multifunktionscenter sind eine Erfolgsgeschichte“. Darüber
hinaus habe auch der Tourismus seit Jahren zweistellige
Zuwachsraten. „Wir haben hier in unserer Stadt so viel Power und
die Sparkasse ist mittendrin, statt nur dabei. Wir bringen uns auf
vielfältige Weise ein und investieren in die Zukunft“, so
Schumacher weiter.
Er betonte darüber hinaus die Motivation der Sparkasse zu Lübeck
AG: „Wir möchten Sie, liebe Kundinnen und Kunden bestmöglich
bei ihren finanziellen Fragestellungen und Herausforderungen
beraten und begleiten. Ihre Zufriedenheit ist unser Anspruch und
unsere Motivation. Ihr Mut, ihre Kreativität, ihre Einzigartigkeit,
möchten wir unterstützen. Wenn Sie erfolgreich sind, sind wir es
auch. Und gemeinsam tragen wir dazu bei, dass unsere geliebte
Hansestadt Lübeck als Wohn- und Arbeitsort für Einheimische und
Gäste weiter an Attraktivität gewinnt.“
Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und
Giroverbandes und zudem Festredner des Festaktes betonte die
Leistungen der Sparkasse zu Lübeck AG: „Die Sparkasse zu Lübeck
hat seit 200 Jahren Bestand: Sie hat im gewerblichen Mittelstand
für Wachstum gesorgt, sie hat der finanziellen Lebensplanung
ihrer privaten Kunden eine stabile Grundlage gegeben, sie hat mit
ihrem gesellschaftlichen Engagement Menschen aus allen Teilen
der Bevölkerung angesprochen und einbezogen.“ Er sagte, dass
Wachstum, Stabilität und Teilhabe auch in heutiger Zeit wieder
ganz besonders gebraucht würden. „Denn dies sind bewegte
Zeiten“, so Fahrenschon. Er betonte, dass gerade heute für kleine
Banken andere Regeln als für internationale und große benötigt
würden. Er ergänzte: „Und wir brauchen ein Verständnis der
Politik, dass Sparkassen ihr Kapital selbst erarbeiten und deshalb
in Zeiten niedrigster Zinsen zusammenhalten müssen. Denn wir
alle – jedes Unternehmen, jeder Bürger in Deutschland – sind auch
morgen und übermorgen auf leistungsfähige und lokal
verantwortliche Kreditinstitute angewiesen: Sparkassen, die nicht
nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern auch eine
sozialpolitische Aufgabe erfüllen. So, wie Ihre Sparkasse zu
Lübeck.“
„In Bewegung zu bleiben ist das erste Geheimnis der
Langlebigkeit.“ Darauf verwies Titus Jochen Heldt, Direktor der
Gesellschaft zu Beförderung Gemeinnütziger Tätigkeit und
diesjähriger Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der
Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck in seiner Rede. Die
Sparkasse verstehe sich auf dieses Geheimnis, da „sie wachsam
auf die Herausforderungen der Gegenwart reagiert hat, mutig
neue Wege gegangen ist und sich mit Kreativität für die Zukunft
aufstellt“. Dafür stehe auch und insbesondere das Bekenntnis zur
gesellschaftlichen Verantwortung.
Des Weiteren verkündete Heldt, dass der Stiftungsvorstand der
Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck, mit 74 Prozent,
Hauptaktionärin der Sparkasse zu Lübeck AG, den Entschluss
gefasst habe, „unser Heimatstadt Lübeck im Jubiläumsjahr der
Sparkasse ein außergewöhnliches Geschenk zu machen“. Aus den
Mitteln der Stiftung werde eine Sonderzuwendung in Höhe von 1
Million Euro bereitgestellt. Die Verwendung dieser Mittel sei nach
langer Prüfung und Vorbereitung festgelegt worden. Es handelt
sich um folgende Projekte:

1. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurde ein Wanderweg im
Waldgebiet im Schellbruch auserkoren. Dieser wird
zukünftig den Namen Sparkassenwanderweg tragen. In
Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Stadtwaldes wird
dort außerdem ein Walderlebnispfad errichtet. Es werden
für die Gestaltung des Wanderwegs 300.000,- Euro
bereitgestellt.
2. Die Gemeinnützige Sparkassenstiftung wird zu Beginn des
nächsten Schuljahres in Zusammenarbeit mit fünf Lübecker
Gemeinschaftsschulen, der Musikhochschule Lübeck und
der ZEIT-Stiftung das Projekt „WEICHENSTELLUNG“ für
Achtklässler umsetzen. Lehramtsstudierende der
Musikhochschule werden hierbei Schüler der 8. Klasse zwei
Jahre begleiten und sie bei der Erreichung des
Schulabschlusses unterstützen. Die Stiftung stellt hierfür
400.000,- Euro zur Verfügung.
3. 200.000 für Zehn: In Zusammenarbeit mit den Lübecker
Nachrichten hat die Stiftung von April bis Juni erstmals
Fördergelder für gemeinnützige Projekte öffentlich
ausgeschrieben. Die Entscheidung über die Verteilung der
Fördermittel wurde den Lübeckerinnen und Lübeckern
überlassen.
4. In Kooperation mit dem Ringstedtenhof Lübeck wurde das
Projekt „Nachhaltige Ernährung für eine nachwachsende
Generation“ entwickelt. Kinder werden hierbei mit den
Regeln einer gesunden und ausgewogenen Ernährung
vertraut gemacht. Das Projekt startet im Juli 2017. Pro Jahr
werden bis zu 1.000 Kinder erreicht. Die Stiftung stellt für
vier Jahre 100.000,- Euro zur Verfügung.
Jubiläumszeitraum
Die Sparkasse zu Lübeck beendet mit ihrem Festakt den mehr als
sieben Wochen andauernden Jubiläumszeitraum. Sie hat in der
Zeit vom 26. April, ihrem Gründungsdatum 1817, bis zum 12. Juni,
ihrem ersten Geschäftstag 1817 insgesamt 14
Jubiläumsveranstaltungen in ihren zwölf Geschäftsstellen
veranstaltet. Diese standen jeweils unter einem anderen Motto –
vom Rettertag über einen Gesundheitstag bis hin zum
Kinderspielfest. Darüber hinaus wurden unter anderem eine
Jubiläumswebsite ins Leben gerufen, die sozialen Medien
ausgebaut, ein Kindermalwettbewerb zum Thema ‚Mein Lübeck‘
gestartet, das älteste Kundendokument gesucht,
Geburtstagstorten an Geburtstagskinder verteilt, mit
Hanseatenherzen der montägliche Wochenstart versüßt, ein
Jubiläumsfilm gedreht und eine Festschrift erstellt, die zum
Festakt präsentiert worden ist.
www.gut-fuer-luebeck.de
Weitere Informationen zum Jubiläum der Sparkasse zu Lübeck
sowie den einzelnen Aktionstagen finden Sie auf der Jubiläums-
Homepage www.gut-fuer-luebeck.de und auf Facebook, Twitter
und Instagram.
Historie
Die Sparkasse zu Lübeck wurde am 26. April 1817 durch
Genehmigung des Senats und als Einrichtung der Gesellschaft zur
Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit gegründet. Der erste
Geschäftstag war der 12. Juni 1817. Im Jahr 1904 wurde die
Sparkasse in die Rechtsform einer selbständigen Stiftung
überführt, die seit 1958 den Namen „Sparkasse zu Lübeck“ trägt.
Im Jahr 2004 wurde das Vermögen der Sparkasse zu Lübeck auf
eine Aktiengesellschaft ausgegliedert, die den Bankbetrieb der
Stiftung fortführt. Die Stiftung wurde in eine gemeinnützige
Stiftung umgewandelt, die den Namen „Gemeinnützige
Sparkassenstiftung zu Lübeck“ trägt. Sie ist Trägerin der
Sparkasse zu Lübeck AG. Aus den Dividenden und den Zinsen ihres
sonstigen Stiftungsvermögens fördert die Stiftung eine Vielzahl
unterschiedlichster gemeinnütziger Projekte in der Region
Lübeck. Seit 2005 sind auf diese Weise mehr als 30 Millionen Euro
in die Region geflossen.

Quelle:
Sparkasse zu Lübeck AG
www.sparkasse-luebeck.de

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