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KS-Tipp "Noch zu früh für Sommerreifen" behält recht

27. April 2016 (HL-Red-RB) Diesen Beitrag übermittelte der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) bereits am 18. März d. J. - müßig, ob "bereits ahnend", was in diesem Jahr der Wettergott mit uns vor hat. Es ist einfach so, dass der April nun wahrlich bekannt dafür ist, mit den Plus- und Minus - Graden zu jonglieren. Absolut nichts Neues. Aber auf den sicherlich - wenn auch regional immer für Unterschiede "gut" - nicht zu reagieren, also bei angekündigtem Frost und winterlichem Niederschlag weiter mit bereits aufgezogenen Sommerreifen loszufahren, ist schlichtweg - mehr als fahrlässig.
Hier noch einmal der besagte KS-Pressetext:
"Noch zu früh für Sommerreifen
KS: Es gibt immer noch Minustemperaturen.
Die klassische Devise für die Nutzung von Winterreifen heißt O bis O, also von Oktober bis Ostern. Da Ostern 2016 aber äußerst früh liegt und da gerade nachts oft noch sehr niedrige Temperaturen anzutreffen sind, rät der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS), die Winter-Pneus noch nicht abzumontieren. Ein Sprecher des KS: "Vor Mitte April sollte man in diesem Jahr keine Sommerreifen aufziehen, und dann auch nur, wenn die Außentemperaturen konstant über sieben Grad liegen."

In diesem Zusammenhang warnte der KS auch vor Bußgeldern, die fällig werden, wenn man bei entsprechender Witterung nicht mit Winterreifen unterwegs ist. Auch wer bei verhältnismäßig wenig Schnee oder Reifglätte nachts oder in den frühen Morgenstunden bereits Sommerreifen montiert hat, kann sich strafbar machen. Denn im Gesetz (STVO § 2, 3a) heißt es klar, dass ein Kraftfahrzeug bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur mit Reifen gefahren werden darf, die der EWG-Richtlinie für M&S-Reifen entsprechen. Dazu können auch sogenannte Ganzjahresreifen gehören.

Für den Gesetzgeber kommt es besonders darauf an, dass das Laufflächenprofil und die Struktur von M+S-Reifen so konzipiert sind, dass sie vor allem auf Matsch sowie frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit rund 550.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten."


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