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Auch die MEYER WERFT teilt mit: AIDAsol abgeliefert

31. März 2011 (Papenburg/HL-Red-RB) Heute wurde das 71.100 BRZ große Clubschiff AIDAsol in Emden von der Papenburger MEYER WERFT an die Reederei AIDA Cruises (Rostock) abgeliefert. Bei der AIDAsol handelt es sich um das fünfte Schiff von insgesamt sieben Clubschiffen, die die Papenburger Werft für AIDA Cruises baut. Die AIDAsol ist für den deutschen Markt konzipiert und verbindet eine sehr komfortable und geschmackvolle Ausstattung mit modernsten technischen An-sprüchen. Neben dem innovativen Design bietet dieses Schiff dem Passagier eine Vielzahl von Be-sonderheiten und Komfort:





Über 65% der Kabinen sind Außenkabinen, der größte Teil dieser Kabinen hat einen eigenen Balkon. Ein Highlight auf der AIDAsol ist die Brauerei mit eigens für die AIDA gebrautem Bier. Des Weiteren bietet die AIDAsol ihren Passagieren wieder einen der weltweit größten Spa-Bereiche auf einem Kreuzfahrtschiff. Auf insgesamt 2.600 m² können die Gäste verschiedene Sport-, Fitness- und neuartige Wellnessangebote wahrnehmen. Die insgesamt 34 Spa-Kabinen und fünf Spa-Suiten bieten neben edlem Design im griechischen Stil viele Sonderausstattungen und zahl-reiche Serviceleistungen wie z.B. einen persönlichen Wellnessberater. Mit dem diesel-elektrischen Antrieb, interaktiven Kommunikationssystemen sowie der umfangreichen Bühnen- und Unterhaltungstechnik an Bord wird Sicherheit und Unterhaltung nach den neuesten technischen Standards garantiert. Nach der Übergabe an die Reederei wird die AIDAsol das niedersächsische Emden am 31. März in Richtung Hamburg verlassen, um am 9. April 2011 in Kiel getauft zu werden. Danach wird das neue Schiff der AIDA-Flotte zur Premierenreise in den Norden Europas aufbrechen.

AIDAsol – Daten & Zahlen Vermessung 71.100 BRZ Länge über alles 252 m Breite auf Spanten 32,2 m Anzahl der Decks 15 Tiefgang 7,30 m Maschinenleistung gesamt 36.000 kW (48.960 PS) Antriebsleistung 25.000 kW (34.000 PS) Geschwindigkeit 22 kn Passagiere 2.194 Anzahl der Passagierkabinen 1.097 Anzahl der Außenkabinen (inkl. Suiten) 722 Anzahl der Innenkabinen 375 Besatzung ca. 600 Sitzplätze Theatrium ca.1.100 Anzahl der Restaurants 7 Anzahl Bars/Lounges 13 Flagge Italien Klasse Germanischer Lloyd Gesamtgewicht der aufgebrachten Farbe ca. 200 t Gesamtlänge der verlegten Kabel 1.700 km Brennstofftanks ca. 2500 to Teppich 29.500 m² Parkett 2.000 m² PVC 3.700 m² Fliesen 4.500 m² Glas im Außenbereich 4.200 m² Glaswand (Theatrium) ca. 400 m² Größe des „AIDA-Auges“ 150 m² Länge des „AIDA-Mundes“ 16 m Länge des „AIDA-Lidstriches“ 140 m Beleuchtungskörper 36.263 Stück LED-Leuchten 186.624 Stück Kabinen und Suiten Die AIDAsol besitzt insgesamt 1.097 Passagierkabinen, davon 375 Innen- und 722 Außenkabinen. Hierbei stehen neben unterschiedlichen Kabinenkategorien 23 Suiten zur Auswahl, die im vorderen und hinteren Bereich des Schiffes auf den Decks 6 bis 9 und Deck 12 platziert wurden. Die Bäder der Suiten sind alle mit Whirlpool-Badewannen und separater Dusche aus-gestattet. Fast alle Suiten haben einen eigenen Balkonbereich mit direkter Aussicht auf das Meer. Die Suiten laden zum Wohlfühlen ein und sind perfekt auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnitten. Als absoluter Höhepunkt der neuen Wellnessangebote sind spezielle Spa-Kabinen mit direktem Zugang zum Body & Soul Spa buchbar. Die Gäste dieser komfortablen Kabinen und Suiten auf Deck 12 ge-nießen exklusive Extras wie ein Body & Soul Paket inklusive Massage, Yogakurs und persönlicher Be-ratung durch einen Spa-Butler. “Body & Soul”,“Wellness Oase” (Deck 11 bis 15) So viel Platz für Erholung und Sport gab es noch nie: Auf 2.600 Quadratmetern werden Körper und Seele besonders verwöhnt. Die Wellness-Oase ist ein Paradies der Entspannung und Erholung. In der Hängematte oder in den Relaxliegen können sich die Passagiere erholen oder im Whirlpool abtauchen – das alles völlig wetterunabhängig, verbunden mit einem gläsernen Poolbereich mit auffahrbarem Dach. Hier herrscht jeden Tag bei jedem Wetter das perfekte Klima. Der Wellnessbereich mit Blick aufs Meer verfügt über 15 Behandlungskabinen für Shiatsu, Massage, Thalasso und La Stone. Großzügige Ruhebereiche, verschiedene Themensaunen mit eigenem Außenbereich sowie eine private Wellness-Oase mit Ruhebett und eigenem Balkon ergänzen den Verwöhnbereich. Sport-begeisterte werden auf Deck 11 fündig. Für entsprechende Aktivitäten steht der Sport-Court bereit, mit Golfabschlagplätzen, Volleyballfeld und Joggingparcours. Ein separater Eventsportplatz ist für Turniere eingerichtet. „Theatrium“ (Deck 9 – 10-11) Noch immer einzigartig ist das Raumkonzept des Theatriums – das pulsierende Herz des Schiffes. Hier verschmelzen Theater, Bars und Marktplatz zu einem einzigartigen Raumerlebnis auf drei Decks und auf über 3.000 Quadratmetern. Das Theatrium ist ein ruhiger Platz am Morgen, zentraler Treff-punkt am Tage und Bühne am Abend. Der Licht durchflutete Raum erhält seine besondere Atmosphäre durch riesige Glaswände, einen großen Glasdom, freihängende Decks und eine beein-druckende Säulenstruktur. Das Theatrium verfügt über eine umfangreiche Bühnenanlage. Die Unter-maschinerie besteht aus einer Rundbühne inklusive automatisch mitgeführter Absturzsicherung. Die Verbindung zur Hauptbühne stellt eine dreiteilige Hubbühne dar. Jede Abstufung der Hubbühne ist separat fahrbar. Zudem ist auf der Hauptbühne ein „Main-Stage-Lift“ installiert. Die Obermaschinerie besteht aus insgesamt acht Zügen, einer fahrbaren LED-Wand sowie einem Artistenlift. Alle Antriebe sind computergesteuert und von verschiedenen Positionen aus bedienbar.



Brauhaus




East Restaurant




„Brauhaus“ (Deck 10) Im Brauhaus wird Bier nach dem Reinheitsgebot auf dem Meer gebraut. Es können 500 Liter pro Tag gebraut werden. Zum Brauen benötigt man vier Rohstoffe: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Zu den frisch gezapften Biersorten, die an Bord in einem gläsernen Sudhaus live gebraut werden, kommen herzhafte Gerichte auf den Tisch. Wie in allen Servicebereichen werden auch hier die Auflagen der amerikanischen Gesundheitsbehörde erfüllt. Antriebsanlage und Stromversorgung Für die Energieerzeugung auf dem Schiff sorgen vier Dieselgeneratoren mit einer Leistung von je 9.000 kW. Die Diesel des Typs Mak 9M43C können sowohl mit Diesel- als auch mit Schweröl betrieben werden. Eine Neuentwicklung bei den Motoren zeichnet sich insbesondere durch verminderte Schadstoffwerte und geringeren Verbrauch aus. Die Motoren sind für Brennstoffe mit geringem Schwefelgehalt ausgelegt und erfüllen damit die neusten Abgasgrenzwerte und Umweltrichtlinien. Eine weitere Verbesserung der Abgaswerte wird durch das innovative MaK FLEXCAN System er-reicht. Die Generatoren von Siemens erzeugen eine Spannung von 11.000 Volt und versorgen das Schiff mit Energie für Verbraucher wie z.B. Klimaanlagen, Querstrahleranlagen, Beleuchtung sowie die zwei Fahrmotoren von Siemens mit einer Leistung von je 12.500 KW. Wasserver- und -entsorgung An Bord der AIDAsol können bis zu 1.5 Mio. Liter Trinkwasser an einem Tag erzeugt werden. Das Trinkwasser wird über zwei Verdampfer und eine Umkehrosmoseanlage hergestellt. Ein möglichst sparsamer Umgang mit Wasser wird technisch beispielsweise dadurch erreicht, dass das in den Klimaanlagen anfallende Kondensatwasser gesammelt und als Brauchwasser für die Wäscherei ver-wendet wird. Der Warmwasserkreislauf wird mit Dampf beheizt. Trinkwasser kann zudem auch über Bunkerstationen von Land übernommen werden. Abwassersystem und Müllrecycling Das gesamte Schwarzwasser wird über ein Vakuum-Rohrsystem den zwei Vakuumanlagen zugeführt und kann bei Bedarf in Speichertanks zwischengelagert werden. Das anfallende Schwarz- und Grau-wasser wird in einem Bioreaktor biologisch aufbereitet und in Brauchwasser-Qualität wieder ab-gegeben. Das gesamte Abwasser (1.000m³/Tag) der Vakuumtoiletten (Schmutzwasser), Grauwasser aus den Kabinen, Küchen und der Wäscherei sowie das Restwasser aus den Speiseresten und der Bio-schlammaufbereitung wird in einer zentralen Abwasseraufbereitungsanlage nach neuster Technik aufbereitet (Membranverfahren). Das gereinigte Abwasser erfüllt die derzeit strengsten internationalen Umweltauflagen, die sog. „Alaska-Vorschriften“, sowie die deutschen Bodenwasser-Qualitätsvorschriften. Der anfallende Klärschlamm sowie die Speisereste werden entwässert, getrock-net und zusammen mit dem Restmüll in der bordeigenen Müllverbrennungsanlage verbrannt. Wert-stoffe wie Papier, Konservenblech und Glas werden in Recycling-Anlagen zerkleinert, gepresst und im Hafen als Reststoff wieder abgegeben.


Quelle inkl. Fotos:
MEYER WERFT GmbH
www.meyerwerft.de

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