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Ca. 790 Arbeiten bewerben sich um den "Henri"

16. Februar 2011 (HH/HL-Red-RB) Zum siebten Mal gehen Redakteure und Fotografen mit insgesamt 791 deutschsprachigen Print- und Online-Texten sowie Fotoarbeiten in das Rennen um den Henri Nannen Preis. Der renommierte Journalistenpreis wird jährlich vom Verlagshaus Gruner + Jahr und dem stern vergeben. Die Beiträge stammen aus 196 deutschsprachigen Printmedien und Onlinesites und wurden im vergangenen Jahr publiziert. Traditionell erfolgten die meisten Einreichungen in der Kategorie Reportage, gefolgt von Humor und Dokumentation.

Die Vorjury, bestehend aus 19 Print-Journalisten verschiedener Redaktionen,
Vertretern der sieben wichtigsten deutschsprachigen Journalistenschulen und
drei Experten für Fotografie, sichtet und bewertet in den kommenden Wochen die
eingereichten Texte und Fotoarbeiten.

Zwischen März und Mai 2011 wird die Hauptjury die von den Vorjuroren getroffene
Auswahl der Beiträge beurteilen. Erstmals in der Jury des Henri Nannen Preises
sind in diesem Jahr Ines Pohl (Chefredakteurin taz), Mathias Müller von
Blumencron (Chefredakteur Der Spiegel), der sich bei der Juryarbeit jährlich
mit seinem Kollegen Georg Mascolo abwechselt, Kurt Kister (Chefredakteur
Süddeutsche Zeitung) und Jan-Eric Peters (Chefredakteur Die Welt-Gruppe) sowie
Anke Degenhard. Die international gefragte Expertin für zeitgenössische
Fotokunst hat unter anderem für Max, Camerawork und Park Avenue als Director of
Photography gearbeitet. Unverändert gehören der Henri-Jury an: Peter- Matthias
Gaede (Chefredakteur GEO), Elke Heidenreich (Journalistin und
Schriftstellerin), Thomas Hoepker (Fotograf und langjähriger Präsident der
Foto- Agentur Magnum), Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur Die Zeit), Helmut
Markwort (Herausgeber Focus), Andreas Petzold (Chefredakteur stern, im
jährlichen Wechsel mit seinem Kollegen Thomas Osterkorn), Ulrich Reitz
(Chefredakteur Westdeutsche Allgemeine Zeitung), Frank Schirrmacher
(Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Gerhard Steidl (Foto- und
Kunstbuchverleger).

Der mit insgesamt 35.000 Euro dotierte Henri Nannen Preis wird am 6. Mai 2011
im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg vergeben. Er zeichnet neben den
Kategorien Reportage, Dokumentation, Investigation, Humor und Fotoreportage
auch das herausragende Eintreten für die Unabhängigkeit der Presse und ein
journalistisches Lebenswerk aus. Außerdem können überragende journalistische
Arbeiten, die von den genannten Kategorien nicht erfasst werden, mit einem
Sonderpreis ausgezeichnet werden.

www.henri-nannen-preis.de
Quelle:
Gruner + Jahr AG & Co KG

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