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CD: Gustav Mahler - Lieder aus "Des Knaben Wunderhorn"

15. August 2010 (HL-Red-RB) Die musikalische Welt gedenkt in diesen Monaten des Komponisten Gustav Mahler anlässlich dessen 150. Geburtstages und 100. Todestages. Aus seinem hinterlassenen Werk werden in vielen Städten nicht nur seine Sinfonien, sondern auch seine sonstigen Tonschöpfungen aufgeführt. Und das kommt dann auch eine Musikgattung zu ihrem Recht, die auf unseren Konzertpodien selten geworden ist: Kunstlieder.

Mahler hat für diese Gattung Einiges geschrieben – auch für seine Sinfonien verwendet. Zu seinen eindrucksvollen Schöpfungen zählen Lieder aus der Sammlung, die die Germanisten Clemens von Brentano und Achim von Arnim zwischen 1805 und 1808 unter dem Titel „Aus den Knaben Wunderhorn“ heraus gegeben haben. Diese Gedichte waren einst Pflichtlektüre ganzer Generationen von Gymnasiasten und sind heute gründlich vergessen. Etliche Komponisten des 19. und beginnenden 20 . Jahrhunderts wie Mendelssohn, Schumann, Brahms, Zemlinsky, Schönberg und Webern wurden zu Vertonungen angeregt. Und eben Mahler.
Der hat sich dieser allerdings ganz anders angenommen als seine Kollegen. Er hat Texte umgestellt und bearbeitet. Vor allem aber hat er eine ganz besondere – sehr elegische und Weltentsagende – Auswahl getroffen.
Einer Auswahl wieder von vierzehn Vertonungen haben sich wiederum das Gürzenich-Orchester Köln unter seinem Generalmusikdirektor Markus Stenz und die viel gelobten Solisten Christiane Oelze, Sopran, und Michael Volle, Bariton, angenommen. Angenommen insofern, als beiden Sänger die Lieder in einem Zwiegesang gemeinsam vortragen. Das verleiht ihnen eine besondere Ausdruckskraft.
Gustav Mahle, Lieder aus den Knaben Wunderhorn, OC 657, Oehms Classcic.

Horst Schinzel
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