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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Lübecks Uni gerettet? Was mit UK S-H HL? Es geht weiter...

09. Juli 2010 (HL-Red-RB) Meinung: Heute habe ich mich zunächst von allen möglichen Uni-Infos fern gehalten. Radio gehört - auch den etwas "seitenlastigen" Sender, der "Kiel" heißen müsste. Aber etwas muss doch bestätigt werden: Bürgermeister Bernd Saxe hat Recht, wenn er sinngemäß sagt "es sei längst noch nicht alles geklärt zum Thema Lübeck-Uni". Recht hat er; denn es muss gefragt werden, warum der "Bund" den Umweg über Kiel geht, dort fördert - und dadurch Mittel "frei werden" für Lübeck. Wer dem traut, ist - pardon - mehr als blauäugig. Das ist ausschließlich ein Erfolg für - Kiel. Hätte der Bund Lübeck wirklich helfen wollen, hätte dieser längst eingegriffen und dafür gesorgt, dass gar nicht erst Uni-Lübeck-abhängige Unternehmen Schritte eingeleitet haben, diesem politischen Unsinn zu entgehen. Denn das Thema Universität Lübeck kann nur politisch sicher mit der UK S-H Campus Lübeck gemeinsam gelöst werden.
Das im Grunde "Landesthema" Flugplatz Lübeck ist derzeit verdrängt worden. Was ist denn da wirklich politisch gelöst und abgesichert worden? Verdrängt. Und, sehr geehrte Gäste in Lübeck-Teatime, ausnahmslos alle diese Themen werden zum großen Bumerang, wenn da nicht grundlegend entsprechend politisch u n d r e c h t l i c h abgesichert wird. Glauben Sie etwa, Investoren kommen nach Lübeck, um den Flughafen "zu übernehmen" - jetzt, nach dem Uni-Schlamassel?

Ich will nicht unken. Aber m. E. kehrt in absehbarer Zeit eine ganz "schwarze" Wolke - auch in Lübeck selbst verursacht - über die Hansestadt zurück. Die Kieler Seilschaft wird keine Ruhe geben: Kein Schelm, der Böses dabei denkt! Und die Schelmen, die am 30. August ggf. aus einer neuen Sitzverteilung eine erneute politische Lawine auslösen könnten, werden dann hoffentlich zu dem stehen, was sie seit der letzten Landtagswahl kritisiert und versprochen haben, im Falle "X" es anders zu machen.

Es wird dringend Zeit, den "Nordstaat" zu verwirklichen. Mit "hansischem" *) Anstand, ohne Rücksicht auf provinzielle Politik: ungeteilt, ein Land. Den Spruch gibt es auch auf historischem Plattdeutsch. Die Faust drauf und "Fairness" schaffen. Schluss mit dem politischen Kasper-Theater Schleswig-Holstein!

Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime

*)was immer das auch wirklich heißt; denn ein Wissenschaftler erklärte mir einmal, dass "Hanse" eigentlich "bewaffnete Schar" bedeutet. Na denn -lasst inkompetente Politiker-Köpfe rollen. Ob dann allerdings fähige folgen, muss leider auch bezweifelt werden. Ein fähiger Mann wie "Schmidt" mit dem dann richtigen Parteibuch - man könnte ins Träumen geraten...

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