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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

WM: Schwache Deutsche? Nein - Schiedsrichter verpatzte Spiel

18. Juni 2010 (HL-Red-RB) Meinung: Es geht nicht vorrangig um die 0:1 Niederlage der Deutschen gegen die Serben. Manche Spiele verliert man, weil es "so sein sollte". Nur diese offenkundigen Mängel wie bei der Roten Karte gegen "unseren" Klose, dem in mehreren Fällen erster bereits böser Fouls verschiedener Serben da schon deren Hinausstellen verdient hätte. Deutschland hat trotz allem sehr gut gespielt mit noch 10 "Mann". Gut, der Elfer hätte drin sein müssen. Aber die Chancen auf beiden Seiten hätten etwa ein Verhältnis von mindestens 3:2 für Deutschland noch zur Folge haben können. Weiterer "Beweis": das nicht gegebene 3:2 der USA gegen die Slowenen. In der Szene hätte es mindestens drei Elfmeter geben müssen wegen Klammern und Halten - das Tor allemal. Olli Kahn hat es auf den Punkt gebracht: "So macht man den Fußball" kaputt!" Er vermisst - neben - selbstverständlich neben der Regelanwendung eines - die Autorität eines Schiedsrichters! Aber neun gelbe Karten und eine gelb-rote in einem Spiel - bei nur 26 Fouls. Nein, das Super-Foul war die inkompetente Schiedsrichterleistung.

Ebenso peinlich die daraus resultierende Selbstüberschätzung der Serben in der anschließenden Pressekonferenz: "...mehr als ein Sieg - vor allem wie dieser zustande gekommen ist". Nun - wie denn bitte? Olé - neues Wort im serbischen Duden. Sinngemäß nach Schiedsrichter Urs Meier (Schweiz), Kommentator im ZDF, nach dessen Meinung der spanische Schiedsrichter keine Linie gefunden hat, schon gar nicht im Mittelfeld. Die Linie zu "tief" gesetzt. Kein Platzverweis berechtigt, wobei ein wirklich schlimmes Foul eigentlich das von Schweinsteiger war - und da nicht bestraft worden sei.

Blick ins eigene Land - etwa den nordischen Hörfunk (aber auch im ZDF): Was da an Inkompetenz dazu geäußert wurde - nun, man sollte nicht verlangen, vom Grünen Daumen bis zum Fußball das breite journalistische Wissen und Können zu erwarten. Tipp: Gemeinsam ist man stark. Manchmal auf KollegInnen (vorher) hören, zumal man eigene Unzulänglichkeiten durchaus kennen sollte - vielleicht hätten die MitstreiterInnen raten können beim vorherigen Überlesen des Textes. Ortskenntnis, Betonung - das hat Lübeck-TeaTime schon mehrfach bemängelt. "Neulich" - zum Tode von Heidi Kabel sprach "man/frau" gar von "Kabel...". Geschmacklos - kein Pardon: Die weitgreifende Verwahrlosung der Medienlandschaft setzt sich fort. Schlimm - nicht nur schade; denn die muss man nicht zulassen. Immerhin gibt es auch Chefredaktionen.

Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime


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