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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Meinung zur Herbstbesichtigung der Lübecker Feuerwehrhäuser

15. Dezember 2008 (Lübeck). Wie mitgeteilt wurde, nahmen unter Beteiligung von Fach-Senator Thorsten Geißler und dem Vorsitzenden des für die Feuerwehr zuständigen Ausschusses für Sicherheit und Ordnung, Gerrit Koch, Vertreter des Stadtfeuerwehrverbandes, der Berufsfeuerwehr und des Gebäudemanagements Hansestadt Lübeck am 22. November 2008 (?) die Fahrzeuge und Feuerwehr(geräte)häuser der 23 Freiwilligen Feuerwehren Lübecks "unter die Lupe". Erlaubt sein muss die Frage, warum dazu kein Pressetermin stattgefunden hat.

Im Grunde widerspricht solches der Jahreshauptversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes, in der in allen nur erdenklichen Einzelheiten zum Verbandsgeschehen berichtet und darin "unendlich" geehrt wird. Das ist zum Letzteren wahrlich berechtigt; denn immerhin ist das "Geschehen" um die Freiwillige Feuerwehr/FF)ehrenamtlich. Nicht mehr - und nicht weniger. Müßig zu überlegen, was in den Städten oder vor allem Gemeinden geschähe, hätte man die FF nicht. In Städten wie Lübeck eine allerdings darüber hinaus gehende Frage. Denn die "FF" soll und darf kein Ersatz für eine Berufsfeuerwehr sein. Sich für die "FF" "freiwillig", also ehrenamtlich, zur Verfügung zu stellen und dabei "Leib und Leben" zu riskieren, ist etwas, was unglaublich honorig ist. Nur "Honorar" dafür -gibt es nicht.

Hier der Presse-Text:
"In einigen Feuerwehrhäusern entstand der Eindruck, dass sie erst heute eingeweiht werden sollen - selbst Fahrzeughallen waren so
sauber, dass man buchstäblich vom Fußboden essen konnte. Als besonders pflegeintensiv stellten sich die in einigen Wehren vorhandenen über 20 Jahre alten Einsatzfahrzeuge dar.

Für vorbildliche Pflege wurden die Feuerwehren aus Büssau, Groß Steinrade und Dummersdorf am 08.12.2008 im Rahmen einer großen Wehrführerdienstbesprechung mit Wanderpokalen für die ersten Plätze ausgezeichnet.

Die jährlich stattfindende Herbstbesichtigung dient vorrangig aber nicht der Kontrolle der Wehren. Vor allem geht es darum, vorhandene Probleme mit Fachleuten von Feuerwehr und Gebäudemanagement persönlich vor Ort zu besprechen und zu bereinigen. Die Kommission
versteht sich deshalb auch nicht als "Kontrolleure mit weißen Handschuhen", sondern als Ansprechpartner für die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameraden. In den nächsten Jahren notwendige Baumaßnahmen wurden genauso offen erörtert wie die Zufriedenheit
vieler Wehren mit ihren Feuerwehrhäusern."

Tja - da allerdings muss Lübeck-TeaTime eine "Meinung" dazu geben: "Ihre" Feuerwehrhäuser. Stimmt, einige sind u. a. wie "Wohnzimmer". Aber warum? Nun, die FF haben diese in "unendlichen" Arbeitsstunden und mit Sponsoring (außer den Leistungen auch derHansestadt) in unglaublicher "Liebe" zum Hobby verwirklicht. Genau das gilt für die "Pflege" ihrer Geräte und "Immobilien". Auch im Februar, Juni oder "sonstwann" - wenn nicht mit dieser "überraschenden" Überprüfung zu rechen ist.

Der Verfasser weiß, wovon er spricht. In Zeiten, in denen die FF kaum "pressefähig" und die Existenz der Jugendwehren kaum bekannt war, wurden von diesem gemeinsam vom damaligen und leider viel zu früh verstorbenen "ersten" Stadtjugendwehrführer Helge Rosenau in die Wege geleitet. Beispielsweise, dass jede Wehr und auch jede Jugend-Wehr neben den "üblichen" Warten auch Presse-Warte hat. Das trägt zu einer "fachlich orientierteren" Berichterstattung bei.

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