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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Meinung: Medienlandschaft droht im Deutschen zu verwahrlosen

13. Dezember 2008. Meinung: Alles jammert über das Stammel-Deutsch gewisser Jugendlichen. Aber sind gar studierte "Erwachsene" als Vorbild besser? Lesen Sie einmal Pressetexte von "heute". Früher konnte man getrost davon ausgehen, dass diese für ein Deutsch-Diktat geeignet waren. Dann hieß es "das ist Journalisten-Deutsch". Vielleicht, weil man "Politik studiert hat", dann in den Journalismus einstiegen ist und zuvor Deutsch im Abi abgewählt hatte. Wirklich ein Alibi für schlechtes Deutsch? In der Formel I ist "hat gefahren" ein geflügeltes Brauchtum. Pardon - das ist falsches und klägliches Deutsch.

Zeichnung Hanseschiff: Reinhard Bartsch

Leider muss solches heutzutage offensichtlich nur lange genug geübt werden - dann wird das eingeführt. Wenige Dumme prägen die deutsche Sprache, weil sie "in der Szene" stehen - oder zu stehen glauben. Oder D'englisch. Aber das wäre ein anderes Thema - (un)gut.

Doch zurück zum Thema: Kennen Sie Meier? Ja? Ich nicht. Ich kenne z. B. Professor Dr. Bernd Meier. Was steht in den Medien? Meier. Ich könnte k... -ja, das wäre Ausdruck deutscher Sprache...

Nachtrag: Auch "Frau Merkel" hat einen Doktor-Titel. Bescheidenheit oder nicht - der "Dr." ist unverzichtbarer Bestandteil des Namens. Kein Anspruch - sondern "Pflicht"! "Frau oder Herr" - im Pressetext "mit Vorname" - nein.

Die Zeit für gepflegtes Deutsch sollte man sich nehmen. Und bitte den Vornamen verwenden. Ggfs. eben recherchieren.

Ich grüße die KollegInnen, weiß aber, dass - wie ich selbstverständlich auch - niemand perfekt ist...


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