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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Demo:Nun doch mehr als "unbedeutende" Innenstadt- Randale?

30. März 2010 (HL-Red/RB.). Lübeck-Lupe/Meinung: Halbwahrheiten sind - Unwahrheiten. So, wie Verschweigen. Tendenziöse Berichterstattung hilft Unabhängigkeit und Objektivität nicht - alles "Stichworte" zu der "Demo" - oder den "Demos" vom vergangenen Sonnabend. Nun kommen besonders betroffene Geschäftsleute aus der Innenstadt ebenso wie das Verwaltungsgericht Schleswig zu Wort. Und das der "Hammer" schlechthin: die Behauptung des Sprechers des linken Bündnisses zum Vandalismus in der Innenstadt "Das war niemand von uns!" Na klar. Nur ist dabei die linksextreme Szene "vergessen", mit der vielerseits ein Schulterschluss besteht. Nur nicht mit diesem Bündnis. Auch klar.

Die Chaoten waren natürlich demnach ausschließlich "Rechte" - nur wie waren die denn trotz der Polizeikontrollen in die Innenstadt gekommen? Wer hat die "Nebelbomben" dort - unter den Augen der Sicherheitskräfte - geworfen? Ich möchte die Äußerung des besagten "Sprechers" gerne von der Polizei bestätigt haben. Denn Festnahmen sind bekanntermaßen erfolgt. Also?

Wenn Hannover die Demo rechtsgerichteter Kreise im Einvernehmen mit Justiz verbieten konnte, weil eine "Eskalation der Gewalt" zu befürchten war - warum hier für Lübeck nicht? Nun, mit 2000 Polizisten die Handvoll Rechte in Schach halten, wäre hier nicht das eigentliche Thema gewesen. Nein - Randale war zumindest auch in Lübeck zunächst von der "Gegenseite" zu erwarten. Von der Gegenseite, die erfolgreich, wenn auch absolut rechtswidrrig, dafür gesorgt hat. Sitzblockaden, Einkreisen - es nützt nichts, so gilt das in einem demokratischen Rechtsstaat, für den ich immer noch Deutschland halte.

"Verbot" also ist das offene Geheimnis. Dann reisen auch die Gewaltbereiten nicht - und dazu aus dem gesamten Bundesgebiet - an. Diese "Demo-Profis", sehr geehrter Herr "Sprecher" die nun auch nach Lübeck gekommen waren, entstammen insbesondere der linken Szene. Das kleine Wörtchen "Extrem" natürlich - das trennt dann selbstverständlich so sehr von der linken Szene, dass es zutrifft - "es nicht gewesen zu sein".
Was war mit der braunen Soße? Richtig - die linksextreme ist auch nicht "schmackhafter"...

Ich habe beruflich einmal Wakersdorf von den Sicherheitskräften her logistisch begleitet. Drei Mal darf man raten, woher die Gewalt auch dort ausschließlich herkam: von "links" (plus Extrem - Entschuldigung). Nicht von aufrechten Demokraten, die ihre Meinung auch durch Widerstand zeigen und gerne zeigen dürfen. Aber eben nicht gewalttätig.

Die Lübecker "Linke" tut so etwas ja nicht. Auch nicht an der MuK, wenn dort gewisse Veranstaltungen stattfinden. Natürlich nicht - zumal davon selten zu "lesen" ist...

Man sollte nun nicht erst "Sachsen" abwarten, wie dort zukünftig juristisch gehandelt wird. Denn in Schleswig-Holstein gibt es eine vergleichbare radikale Szene (noch) nicht. Hier sollte vielmehr "Hannover" richtungsweisend sein. Denn so "einfach" kann das sein. Oder glaubt man heimlich für nächstes Jahr nicht mehr an "Neues Spiel, neues Glück"?

Autor:
Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime



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