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Agentur für Arbeit Lübeck

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Abschlussergebnis Lübecker Fahrradkontrollen - und die "Praxis"?

05. Dezember 2008 (Lübeck). Meinung und Pressemitteilung: Der Zustand der Fahrräder ist das eine, das Verhalten der Radfahrerinnen und Radfahrer das andere. Wer aber von diesen Verkehrsteilnehmern soll das so richtig ernst nehmen, wenn sie sonst im im oftmals widrigen Verhalten nicht nachhaltig genug "verfolgt" werden. Auf der falschen Seite, auf dem Bürgersteig fahren, keine ausreichende Beleuchtung, an der Bushaltestelle nicht stoppen, wenn ein Bus hält - und leider typisch: Radfahrer halten sich für "Fußgänger, wenn sie über Zebra-Streifen fahren. Welcher Streifenwagen hält denn an, wenn solche Verfehlungen erkannt werden? Wie auch immer "eins ist das Eine, das andere das Andere...".

Nun jedoch zur Pressemittelung: Am Freitagmorgen, in der Zeit von 07.00 Uhr bis 10.30 Uhr, führten alle vier Lübecker Polizeireviere, unterstützt von 40 Dienstanfängern des Ausbildungsabschnittes II der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und Bereitschaftspolizei in Eutin, eine so genannte „Schwerpunktkontrolle Fahrrad“ im gesamten Lübecker Stadtgebiet durch.

Kontrollorte waren die Bereiche Burgtorbrücke, Mühlenbrücke, Lindenplatz, Fackenburger Allee, Ziegelstraße, Beethovenstraße, Brandenbaumer Landstraße, Moltkebrücke sowie Kronsforder Allee und Mönkhofer Weg.

Insgesamt überprüfte die Polizei 1552 Fahrradfahrer. 277 davon wurden wegen diverser Mängel (oftmals defekte/fehlende Beleuchtung) beanstandet und erhielten in 265 Fällen einen Kontrollbericht. In 201 Fällen beließen es die Beamten bei einer mündlichen Verwarnung; in 64 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. 26 Kinder bekamen einen Elternbrief mit, damit sich diese um ein ordnungsgemäß ausgestattetes Fahrrad ihres Kindes kümmern. Ein Radfahrer missachtete das Anhaltezeichen der Polizei.

Quelle: PD Lübeck/red-RB


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