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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Neue (Karnevals?)-Idee: Fahrgemeinschaften entlasten Umwelt

11. Februar 2010 (HL-Red.). Meinung: Eine Idee, die der Karneval seit "Jahrhunderten" pflegt: Fahrgemeinschaften entlasten Umwelt" - Stellen sie sich vor, jede(r) TeilnehmerIn würde für sich allein mit eigenem Wagen beim "Zooch" mitmachen. Das weiß doch nicht nur jeder Jeck: "Fahrgemeinschaften entlasten Umwelt"! Nun aber Spaß beiseite - immerhin ist in wenigen Stunden Weiberfastnacht vorbei. Morgen ist der "kalte" Frei-Tag. "Frei" weil kein aktiver Karneval. Da hätte dieser Beitrag natürlich ernsthafter gepasst - aber diese Idee ist einfach so begeisternd neu: Danke an die Politik in Kiel!

Und hier der Pressebeitrag:
"Mehr Werbung für das PendlerPortal – Allein in Lübeck gibt es 52.000 Pendler
Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat am 2. Februar 2010 in der Landeshauptstadt ein Kommunikationskonzept vorgestellt, mit dem in den kommenden Monaten verstärkt für das so genannte „PendlerPortal" geworben werden soll. Ziel ist, das Internetportal bei Berufspendlern und anderen, die eine regelmäßige Mitfahrgelegenheit anbieten oder einen Beifahrer suchen, bekannter zu machen. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf sagte zur Begründung: „Wir verfolgen damit das Ziel, den motorisierten Individualverkehr und den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.“ Mit der Unterstützung für das „PendlerPortal“ werde daher auch ein Vorhaben des Klimaschutz-Aktionsplans der Landesregierung verwirklicht.
Allein in Lübeck gibt es etwa 35.000 sogenannte Einpendler und 17.000 Auspendler. Wenn es gelingt, die Hälfte für Fahrgemeinschaften zu gewinnen, können die Lübecker einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes leisten. Aus diesem Grunde hat sich die Hansestadt Lübeck bereits 2008 entschieden, das PendlerPortal aktiv zu unterstützen.
Die Werbeoffensive für das „PendlerPortal“ unterstützt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mit 47.000 Euro, um das Thema Fahrgemeinschaft als sinnvolle Alternative bekannter zu machen. Die schleswig-holsteinischen Kreise, Städte und Gemeinden geben 14.000 Euro dazu.
Zunächst wird landesweit mit Informationsmaterialien wie Flyern, Plakaten und Straßenbannern für das Portal geworben. In Lübeck haben sich bereits viele Firmen und Einrichtungen bereit erklärt, sich an der Verteilung der Info-Materialien zu beteiligen. Interessierte Firmen und Einrichtungen, die Flyer auslegen oder ein Plakat aufhängen möchten, können sich gern beim Bereich Stadtplanung, Verkehrsplanung, Doris Drochner, Telefon (0451) 122-5908, melden.
Über die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkerschaft und die Gewerkschaften will die Projektleitung Unternehmen und Behörden sowie Automobilclubs, Vereine und Verbände als Multiplikatoren gewinnen. Projektleiter Dr. Rainer Hamann vom Büro StadtVerkehr sieht in der Bildung von Fahrgemeinschaften für alle Beteiligten nur Vorteile: „Die Umwelt wird entlastet, wir könnten sehr einfach und schnell die Klimaziele in Verkehrsbereich erreichen, die Nutzer sparen Transportkosten, der Wirtschaftsverkehr kommt flüssiger durch, die Betriebe engagieren sich für Nachhaltigkeit, Mitarbeiter in Fahrgemeinschaften sind gesünder.“
Die Hansestadt Lübeck unterstützt das PendlerPortal und bietet den Bürgern diesen Service im Internet direkt an unter: www.luebeck.pendlerportal.de
Das PendlerPortal ist eine internetbasierte Plattform zur Bildung von Fahrgemeinschaften insbesondere unter Berufspendlern. In verbindlicher und langfristiger Kooperation mit Gebietskörperschaften (Landkreisen, kreisfreien Städten und Bundesländern) und Verkehrsverbänden wird das Ziel verfolgt, das Verkehrsaufkommen zu verringern, die Umwelt zu schonen und die privaten Treibstoffkosten zu reduzieren.
Für alle Nutzer ist dieser Dienst kostenfrei und unverbindlich.

Weitere Informationen unter : http://www.pendlerportal.info


Quelle: LÜBECK Pressedienst

Damit verabschiedet sich Lübeck-TeaTime heute mit einem dreifachen Lübeck-Aheul, pardon - Ahoi, von seinen Gästen. Nicht vergessen übrigens, bei künftigen Steuererklärungen in diesem Zusammenhang keine falschen Angaben zu machen! Pendler können nämlich keine "gemeinschaftliche" Erklärung abgeben! Pendler sind (selten) miteinander verheiratet. Tatä, tatä, tatä!


Meinung: Reinhard Bartsch, Herausgeber Lübeck-TeaTime


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