Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Jenseits von Himmel und Erde: Mein Scan-Problem mit dem Dom...

29. November 2008: Welche Rubrik passt - ich weiß es nicht. Aktuell? Nein; und die anderen? Nein. Also "Lübeck Lupe": Es ist jetzt Mitternacht – Schlag 0 – Uhr. Eigentlich eine Stunde wie jede andere. Gut, ein neuer Tag beginnt. Na und? Geisterstunde...? Ich bin wahrlich kein „Spökenkieker“, kann mich kaum daran erinnern, „merkwürdige“ Geschichten erlebt zu haben. Sicherlich, im dunklen Keller, bevor ich das Licht angemacht hatte, lief es mir als Kind schon manchmal kribbelnd über den Rücken. Aber wenn Leute mir Dinge erzählten, sie hätten tatsächlich schon etwas erlebt, was sie mehr als „beeindruckt“, ja – eher erschreckt hatte, habe ich durchaus nicht den Kopf geschüttelt. Der Spruch „die gefährlichen Teufel sind nicht die der Nacht, sondern die des Tages, weil Erstere offensichtlich der Dunkelheit bedürfen“, ging mir neulich auch durch den Kopf. Also über gewisse Dinge nachzudenken, ist für mich völlig „normal“. Aber jetzt habe ich doch eine „Geschichte“, die ich einfach nicht verstehen und schon gar nicht nachvollziehen kann. Denn hier „beweist“ die Technik einmal, das da „etwas nicht stimmen kann“.

Was also ist passiert? Ganz einfach: Da scanne ich Zeichnungen meiner „Lübecker Backsteinbauten“. Alles geht gut. Nur plötzlich geschieht folgendes: Ob Holstentor, Salzhäuser, sämtliche historische Kirchen – tja: bis auf eine: Der Dom steht schräg. Na ja, dachte ich, hast Du den beim Deckel schließen des Scanners verrutscht? Also noch einmal. Unglaublich – wieder schräg. Vier, fünf weitere Versuche – schräg. Ganz einfach; denn das muss einen (technischen) Grund haben. Daher die anderen Motive – die müssen auch „schräg“ kommen. Ergebnis: in Ordnung. Einwandfrei. Also noch einmal den „Dom“: Es reicht – wieder schräg. Gebe auf. Es ist immerhin nach Ein-Uhr...

Nächster Morgen: Ich scanne den Dom. Unglaublich –schon wieder schräg. Gegentest Marienkirche – einwandfrei. Mein Gott, nicht zu glauben. Was ist das? Heute habe ich das am Nachmittag wiederholt: Der Dom bleibt – schräg.

Ich weiß – es ist nicht der 1. April. Vielleicht aber ist das alles doch ein Zeichen: Meine Familie steht in einem besonderen Verhältnis zum Lübecker Dom, nachdem schon der Ratzeburger Dom für uns eine wichtige Rolle spielte: Alle unsere drei Kinder sind dort getauft, meine Tochter hat im Lübecker Dom geheiratet. Ich habe die ehemalige Bischöfin sehr kritisiert, dass sie nicht für Lübeck als Bischofs-Stadt eingetreten ist. Ich habe den Dom so gezeichnet wie offensichtlich nie jemand zuvor: Ohne die Häuser davor von der Wasserseite aus. Ich habe skizziert, fotografiert und sogar Steine gezählt –damit fand ich das Maß für die Fenster. Ich hatte die Geschichte des Doms zuvor eingehend „studiert“. Der Dom ist „meine“ Kirche. Den Lübecker Dom zur „Predigstelle“ zu degradieren, ist für mich wie „dem Glauben abzuschwören“.

Nun dies. Ich zeige Ihnen nun die Originale der Scans. Warum ich das alles schreibe? Nun, weil es stimmt. Und glauben Sie, was Sie wollen. So – wie damals, als der „Stern von Bethlehem“ den drei Weisen den Weg zur Geburtsstätte Christi zeigte. Was da geschah, glaubte damals kaum jemand, das glauben auch heute noch viele Menschen nicht.



Scan 27. November 2008


Scan 28. November 2008


Scan 28. November 2008


Kann man nicht vergleichen? Stimmt selbstverständlich. Aber sagen will ich damit „nur“, dass es viele Dinge gibt, die man letztlich nicht erklären kann. Morgen scanne ich den Dom noch einmal. Und das kann ich Ihnen sagen – wenn der wieder schräg ist (im Vergleich), werde ich das nie wieder versuchen. Zumindest nicht mit dieser Zeichnung. Denn eines habe ich bisher nicht verraten: Auf den „Kopf“ gestellt - also umgekehrt angelegt – ist der Dom –gerade!

Spinnkram? Wenn Sie meinen...

Impressum