Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Lübeck leuchtet? Da und dort ja, "blendend" oder auch gar nicht.

01. Dezember 2009 (HL-red.) Lübeck-Lupe/Meinung: Luebeck-TeaTime hat "Lübeck leuchtet" begleitet - vom Gottesdienst und der Prozession zum Holstentor ("...und es ward Licht") und weiter zur Petri-Kirche, wo sich Nikolaus in hoch gewehten Jeans abseilte, um die Kinder zu beschenken. Die im Grunde "ungewöhnlichen", an Väterchen Frost erinnernden "Figuren" waren schon zuvor exclusiv in der Tagespresse zu sehen, und im Eifer des Marsches durch die noch dunkle, dann kalt-glitzernden Straßen der "Weihnachtsstadt des Nordens" kaum zu erkennen, wie es wirklich aussieht in diesen Tagen. Auf das Holstentor zukommend fällt ein sehr ungeschickt installiertes Scheinwerferensemble auf, das es schwer macht, abendliche Stimmung ohne zu retuschieren fehlerfrei erscheinen zu lassen.



Unerträglich geradezu übertrifft diese von der Obertrave ausgehende „Technik“, die den Blick von der Brücke an den Salzhäusern Richtung „Familien-Weihnachtsmarkt“ zum „Blendwerk“. Geradezu langweilig dagegen der Sparkurs Kohlmarkt.







Die dort residierende Großbank liegt wie der gesamte Bereich von der Kreuzung an – im Dunkel. Ja, da muss gespart werden. Keine leuchtenden Eiskristalle über der Straße. Aber dazu kann nur bemerkt werden – peinlich peinlich, peinlich.
Ach war das schön, als man es sich noch leisten konnte, beleuchtete Tannengirlanden erstrahlen zu lassen. Der Anfang vom Ende begann mit illuminiertem „Herzlich willkommen“, verschachert nach Heide. Und just einen Gast traf ich heute auf dem Markt beim Punsch: „Da lacht sich unsere Stadt immer noch krumm, vor allem über den spottbilligen Verkaufspreis!“

Die veränderten Standgebühren haben übrigens kräftig durchgeschlagen. Sechs DM, Pardon – drei Euro für verdünnten, gewürzt-gezuckerten heißen Rotwein plus Schüsschen aus der Rum- oder auch Amaretto-Flasche. Wer muss sich da schämen? Die Standabkassierer, die zu solchem Tun zwingen, denn nach fast zwei Wochen nur für den Stand kommen dann noch die Personalkosten, wie zu hören war. Erst dann bleibt noch etwas übrig, von anderen Kosten abgesehen. Schämen – wer sonst noch? Na, die Besucher natürlich; denn denen ist das alles erst nach drei oder vier der „roten Hobel“ egal...



Leider eben "vorher" nicht. Denn der Besuch der vergangenen Woche hat sich kaum gerechnet, auch wieder "wie zu hören" war. Dabei ließe sich bei ein wenig mehr Preis-Vernunft vieles lockerer angehen.

Viele nette adventliche Grüße,
Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime





Impressum