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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Unhöflich:Denkmalschutz-Experten ließen geladene Presse warten

19. Oktober 2009 (HL-red.) Lübeck-Lupe/Meinung: Ein merkwürdiger Tag: Eben diese eher ins "Mittelalter" gehörende Pressemitteilung zur Inkonsequenz der Einrichtung einer (kommunalen?) katholischen Grundschule in Lübeck, an anderer Stelle nicht die Spur höflichen Benehmens gegenüber der Mediengruppe, die heute pünktlich zum Termin im Flur der "Kultur-Verwaltung" in der Schildstraße gekommen, sage und schreibe "gut" 45 Minuten sich selbst überlassen blieb, um ohne einen Zwischenhinweis bekommen zu haben oder mit einem Wort der "Entschuldigung" danach auf solche "Unpünktlicheit" bzw. des Hinhaltens angesprochen zu werden. Arroganz oder nur schlechtes Benehmen? Mehrdeutig auch der angekündigte "Ablauf" - Statements zuvor und dann Rundgang? Wie auch immer: Presse letztlich dann als "Klotz" am Bein?

Also:
"Denkmalschutz: Expertengruppe besichtigte Lübeck
Seit 1991 gibt es in Ostdeutschland den "Städtebaulichen Denkmalschutz". Erstmals wird die Förderung in diesem Jahr auch im Westen gezahlt. Als einzige Stadt in Schleswig-Holstein bekam Lübeck 3.126.000 Euro. Am Montag informierte sich die Expertengruppe des Bundesministeriums über die Verwendung des Geldes.
Die 15-köpfige Expertengruppe "Städtebaulicher Denkmalschutz" ist vom Bundesminister Wolfgang Tiefensee berufen worden. Aufgabe ist die Betreuung und Beratung der Kommunen, die Mittel aus dem Städtebauförderungsprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" erhalten. Ursprünglich nur für die Neuen Bundesländer vorgesehen, ist dieses Programm seit 2009 auf die alten Bundesländer ausgeweitet worden.

Bausenator Franz-Peter Boden lud die Gruppe mit ihren beiden Vorsitzenden Dipl.-Ing Michael Breuer und Prof. Dr. Jörg Haspel zu einem Rundgang durch die Altstadt ein. Hier konnten sich die Experten zum Beispiel über die gelungene Sanierung des Aegidienhofs informieren. Mit dabei war auch Sabine Kling vom Innenministerium des Landes. Auch das Land Schleswig-Holstein ist für die weitere Sanierung der Altstadt wichtig. Alleine in diesem Jahr verteilte es landesweit 35,4 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm.

Gefördert werden können unter anderem die Sicherung von Gebäuden, Ensembles oder sonstigen baulichen Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung, die Modernisierung und Instandsetzung sowie Um- und Ausbau erhaltenswerter Gebäude oder Ensembles und die Erhaltung und Umgestaltung von Straßen- und Platzräumen mit geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung.




Foto (Reinhard Bartsch): Erste Rundgang-Station nach der "Wartezeit" der Ägidienhof.




Foto (Reinhard Bartsch): Vorgesetzte Balkons - wirklich fachlich vertretbar? Heute kein Anlass zur Diskussion, wie es hieß.




Foto (Reinhard Bartsch): Nur um die Ecke die "denkmalgeschützte" Backsteinmauer des Hofes -"künstlerisch" verziert - oder beschmiert? Wer hat das eigentlich erlaubt - oder bisher nicht "gesehen"?

Lübeck-TeaTime hat den Eindruck, dass in Lübeck eine klare Linie in Stadtbild und Denkmalschutz nicht konsequent verfolgt wird. Einer der nächsten Beiträge wird das zeigen. Vorweg genannt seien dem Denkmalschutz unzuträgliche Werbeflächen - nur für die Stadtinsel geregelt ? Auch der Blick vom Zob an der wunderschönen Lindenapotheke mit völlig abartiger "Kebab-Werbung" wird Thema sein. Oder hängt immer noch das Werbe-Bettlaken am Burgtor, obwohl die Veranstaltung schon am 19. September war. Oder die ummögliche Sicht auf Marktstand-Rückseiten am Markt. Die Stände in der Breiten Straße verunzieren angeblich das Stadtbild. Aber am Markt und Kark? Sieht das denn auch niemand seitens der Verantwortlichen?

Verfasser:
Reinhard Bartsch







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