Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Hier klicken, um diese Nachricht nicht mehr anzuzeigen.



Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

HBF Lübeck: Mit neuem Reisezentrum alle Anliegen erledigt?

08. Oktober 2009 (HL-red.) Meinung: Heute wurde endlich das DB-Reisezentrum im Lübecker Hauptbahnhof eröffnet. Große Freude bei den Kundinnen und Kunden? Vor allem weil dieser nach Meinung vieler Fahrgäste und auch Insider an wiedererstandener "Schönheit" wohl den Kieler Hauptbahnhof übertroffen hat. Selbstverständlich ist das relativ. Viel wichtiger aber ist sicherlich der moderne Begriff "Service", der schon bei der Wiedereröffnung des Projektes beispielsweise an den hölzernen, in sich optisch verschwimmenden Treppen beim Begehen sich als problematisch erwiesen hatte und die auch auf Veranlassung des Verfassers an den Stufenkanten kurzfristig farblich abgesetzt wurden. Andere Dinge wie z. B. das geradezu gefährlich lange Geländer mit nur einem Zu- und Abgang am Bahnhof Travemünde-Hafen, das im Notfall eine regelrechte, vor allem für ältere Menschen eine unüberwindbare "Hürde", darüber hinaus eine Barriere zum haltenden Zug darstellt und damit nicht mehr erreicht werden kann, sind trotz mehrfacher Ansprache nicht verändert worden. Merkwürdig dort eine der Sitzbänke, die offensichtlich für Lilliputaner gedacht ist - so niedrig ist diese.







Fotos Reinhard Bartsch

Auch die Raucherzone außerhalb der "riesigen" HBF-Bahnhofshalle und damit auch in Wind und Regen, ist keine Alternative zum "Nichtraucherbahnhof". Ein paar Meter in der Halle hätte man schon zugestehen können. Inkonsequent dagegen die Raucherbereiche seitlich etwa des Haupteingangs, von dem aus der Qualm fröhlich in die Halle weht. Das ist nicht konseqent.

Zur heutigen Eröffnung der "Counter" - sprachlicher Blödsinn. Mag sein, dass da Geld gezählt wird. Aber erinnern wir uns doch wieder mehr verstärkt der deutschen Sprache. Völlig unfreundlich dazu, wie zuvor keinen Express-Schalter "ohne Beratung" einzurichten. Da nützen nicht immer die "Automaten", zu denen hin wohl erzogen werden soll. Sogar, indem die Beratung am Schalter zusätzliches Geld kostet. Aber immer geht das auf die Schnelle eben nicht. Und bitte - keine "Counter"-Leerstände. Die müssen immer besetzt sein. Rekord-Wartezeit des Verfassers im Container: 55 Minuten für eine Fahrkarte, die es am Automaten nicht im voraus gibt - die kleine Gruppenkarte. Anderes Problem: In der Halle, am Bahnsteig und im Zug sind Hunde „erlaubt“. Im Service-Container waren sie dies nicht. Auch kein Yorkshire auf dem Arm (Verfasser wurde regelrecht „hinausgeworfen“ - nämlich unfreundlich auf den Hinweis, der Hund sei lt. Schild an der Tür nicht auf dem Boden, sondern auf dem Arm). Wie soll man denn da Fahrkarten kaufen? Sicher, dass man den Rottweiler vor der Tür anbinden kann. Aber genannte? Da findet man anschließend wohl eher „zwei“ vor. Noch allerdings befinden sich keine "Verbotsschilder" an den neuen Türen.

Aber sonst ein wunderschöner Bahnhof. Und die kleinen „Problemchen“ - bittschön, die bekommt man wohl auch noch hin. Richtig – noch folgendes: Die Züge fahren oftmals ohne Ansage los. Ansagen erfolgen oben in der Vorhalle, nicht aber immer am Bahnsteig. Und warum wird im Zug nicht regelmäßig kontrolliert? Wenn jemand erwischt wird, leider ohne Konsequenz. Hieß es neulich „Soll ich die Polizei rufen?“ - Antwort: „..na und?“. Und im Hauptbahnhof Lübeck ging die Polizei sogar auf dem Bahnsteig vorbei. Gerufen hatte der Bahnbedienstete diese nicht, wie die Nachfrage ergab. Der Schwarzfahrer war allerdings längst über alle „Treppen“.

Also – schau'n wir mal...

Autor RB

Impressum