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Agentur für Arbeit Lübeck

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Polit-"Duelle" im Fernsehen - Armutszeugnisse für die Moderation

24. September 2009 (HL-red.) Meinung: Kürzlich das "Duell" Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel / Frank-Walter Steinmeier war d. E. deswegewn so "platt", weil die hoch dotierten Moderatoren nicht verstanden, die "Kontrahenten" zu interessanteren Aussagen zu motivieren - bis auf unqualifizierte und dabei erfolglose Versuche eines einzigen. Warum sollten die Streitenden auch ihre mehr oder weniger erfolgreiche Zusammenarbeit in der Großen Koalition diffamieren? Und wo sind denn wirklich politisch unterschiedliche Wege in heutiger Zeit kurzfristig zu ändern und zu gehen?

Gestern dann das SH-Landes-Duell Peter Harry Carstensen gegen Dr. Ralf Stegner: Der endlich und tatsächlich eingetretene Schlagabtausch dieser Politiker war leider auch kein Verdienst des Moderators. Der war in den Programm-Zeitschriften erfreulicherweise ebenso wenig namentlich genannt wie seine "Vorgänger". Zumal viel schlimmer: Er "quatschte" derart unangenehm in die Statements und verstand es auch nicht, zu rechter Zeit zu steuern. Zum Ergebnis an dieser Stelle - kein Kommentar. Vielleicht doch: Die Charaktere der beiden Kontrahenten haben sich - und werden sich nicht ändern. Schade eigentlich. Wer zum Nachteil? Entscheiden Sie das gerne selbst!

Fazit also: Peinlich, kann man da nur sagen. Denn "versagt" haben nicht die Politiker in ihrem jeweiligen "Duell". Geradezu kläglich vielmehr die Moderatoren. Schade um die Zeit, schade um die teure Sendezeit - und um die "unverdienten" Moderatoren-Honorare: Wären die Sender in diesem Zusammenhang zu wählende Parteien, hätte sie so keine Chance, die "Fünf-Prozent-Hürde" zu überspringen...

Autor: Reinhard Bartsch

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