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Agentur für Arbeit Lübeck

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Tierpark HL:Wer wetzt jetzt noch ernsthaft die Schlachtermesser?

20. Mai 2009 (HL-red.) Meinung: Wer jetzt noch die Schlachtermesser wetzen will - und das wäre die Konsequenz aus einer Schließung des Lübecker Tierparks - wenn nun nicht nur vernünftige Pläne zu einer weiteren Verbesserung der Verhältnisse dort vorliegen, sondern auch ein Investor bereit ist, gut fünf Millionen Euro in einen Hanse Zoo zu stecken. Eine Chance, die doch allen Ernstes nicht voreilig vertan werden sollte.



Foto (RB): Auch eine Form von "Freizeit-Aktionismus". Beispielsweise die Gehege der Tiere mit sauber zu halten, wäre wohl mehr im Sinne der gefährdeten Kreaturen.


Die Lübeckerinnen und Lübecker, die hier schon ein paar Jahre länger leben, wissen allesamt, dass der Lübecker Tierpark mehr oder weniger ausgedienten Zirkustieren ein Gnadenbrot bieten sollte. Und wenn immer strenger werdenden Vorschriften vielleicht "hinterher gelaufen wurde", ist das keine Verantwortung nur der jetzigen Betreiber. Da hätten Kreise der Hansestadt längst mehr unterstützen müssen, so wie sich Lübecker Bürger und Politiker sowie bekannte Paten immer wieder dieser Einrichtung angenommen hatten und dies nach wie vor tun.

"Klug schnacken" Richtung Schließung - das kann jeder. Nur das würde bedeuten, Vorschläge hinsichtlich vor allem den Tieren zumutbarer Veränderungen zu machen. Es ist absolut kein Geheimnis, dass so in den meisten Fällen nur Schlachtung die "Lösung" wäre. Denn die "Problem-Tiere" wie etwa der Bär Bruno fänden nirgendwo ein neues Zuhause.

Die Initiative, ausschließlich die Schließung - und der Ausdruck "fanatisch" trifft zu - zu fordern, ist mehr als beschämend, ja "billig". Vor allem jetzt. Oder soll der Investor seine Euros auch lieber in die Travemünder Promenade stecken, die bei solchem Saison-Programm - abgesehen von den nach wie vor hervorragenden "Events", die bekanntermaßen immer weniger werden - kaum jemanden in notwendig regelmäßigen und großen Scharen nach Travemünde locken wird.

Selbst die in einer Nacht- und Nebelaktion beiseite geschafften Tigerdamen, die zugegebenermaßen nur ein Gastspiel im Tierpark spielen sollten, hatten, wie Fachleute und Verantwortliche auch noch nachträglich bestätigten, hier bereits durchaus angemessene Verhältnisse vorgefunden.



Foto (RB): Auch diesen Tigerdamen, denen Tierquäler - pardon "fahrende" Tierhalter - gar die Krallen ausgerissen hatten, hätte man hier in Lübeck ein Zuhause bieten können. Vielleicht waren das sogar erkannte "Zugpferde", die dem Tierpark Aufschwung verliehen hätten. Der Tigerpark Dassow hätte übrigens auch Tigerpark Lübeck heißen können und lässt wohl grüßen...

Da muss man sich wirklich und erneut fragen, welche individuellen "Denk-Störungen" da vorliegen müssen, wenn zu den bemerkenswerten Vorschlägen des Investors kein Konsens gefunden werden kann. Und ein Argument, Beschlüsse der Lübecker Bürgerschaft zum Lübecker Tierpark seien nicht ausgeführt, dann bitte mal nachzählen, für wieviel das sonst längst zutreffen soll. Eine zuverlässige Quelle hat das mal gemacht. Noch nicht lange her - und da waren es angeblich weit über 100 oder gar 150.

Was "Konsens" bedeutet? Nun, einfach googlen!

Viele tierische Grüße
Ihr Lübeck-TeaTime - Gastgeber


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