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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Lübecks "Französischer Markt" - wo? Und bitte nicht so!

09. Mai 2009 (HL-red.) Meinung: Leben wie Gott in Frankreich - Französischer Markt erstmals zu Gast in Lübeck: Seit Donnerstag und noch bis heute präsentieren erstmals inmitten der Lübecker Altstadt auf dem historischen Koberg 12 original französische Markthändler kulinarische Köstlichkeiten aus unserem Nachbarland und sorgen für vielfältige Gaumenfreuden. Mit ihrem Charme und ihren Produkten verbreiten sie französisches Flair und wecken sicher bei vielen so manche Urlaubserinnerung. Angesichts der exquisiten Leckereien können sich die Besucher wie Gott in Frankreich fühlen: Duftende Flammkuchen frisch aus dem Ofen, eine Vielfalt an Käse- und Wurst-Spezialitäten, wie Wildschweinschinken und Eselsalami, lassen neben Champagner und Wein, Crémant, Landbrot, Pasteten und Terrinen, Gänse- und Entenleberpasteten, bretonischen Keksen sowie Honig und Konfitüren, provençalischen Tischdecken und Seifen den Einkauf zum Genusserlebnis werden. Die Händler reichen ihren Kunden vor dem Kauf auch gerne von (fast) allem eine Kostprobe.

Vor-Fazit: Ein sehr interessantes lukullisches Spektrum. Nur weiß man nicht erst seit dem Lübecker Weinfest, das sich sehr mühsam auf dem Koberg etablieren musste, dass dieses Problem nun erneut der "Französische Markt" zu spüren bekommt. Solche Veranstaltungen sind es wert, dass der "übliche" Lübecker Markt entweder dafür weicht oder wie die französichen Gäste dort zusätzlich Platz gefunden hätten. Ab Freitag wäre zudem eine "Reservierung" möglich gewesen.



Foto (RB): Schauen Sie sich - wenn Sie nicht selbst dort waren - das an: Im Audienzsaal heißt es immer wieder auf den Empfängen, Lübeck sei seit der Hansezeit "weltoffen". Dann sollte sich die Politik endlich gegen die "Markt-Kopferen" durchsetzen - so kann man mit Gästen nicht umgehen! Das nennt man "abgeschoben"!

Auch das Weinfest gehört auf den Markt: Für Gäste ist der beste Platz gerade gut genug. Der realtiv schlecht besuchte "Regel-Markt" sollte sein Konzept (auch hinsichtlich der Preisgestaltung) überdenken. Er blockiert - wie nun - Besucherinteresse. Vielleicht würde es nicht einmal auffallen, wenn er ganz ausbleiben würde...

Wenn einer der französischen Händler schon bei der Eröffnung auch sehr sauer reagierte, zumal sich genannte "räumliche Gestaltung" alles andere als einladend zeigte, sollte vor allem dieser sich darüber im Klaren sein, dass er nicht erwarten kann, sein "spezielles" Französisch wäre zu verstehen. Kein Wort Deutsch (bei dem Versuch, ihn mit Kunden zu fotografieren Beschimpfung des Fotografen, "er störe bei seiner Verkaufsarbeit") - so geht das nicht. Ein solcher Markt ist kein Selbstgänger. Vor allem, wenn Kunden zuvor gefragt wurden, ob sie mit einem Foto einverstanden wären. Dementsprechend sind nun alle Stände noch einmal zu sehen - nur besagter "Verkaufskünstler" nicht.

Ändert sich nichts an der Tatsache, dass so mit "Veranstaltungen" nicht umgegangen werden sollte. Die Bürgerschaft sollte dieses Thema erneut aufgreifen und nicht irgendwelchen "Fachleuten" vertrauen, die auf diese Art und Weise "interessante "Gastveranstalter" vergraulen.




Foto: JW

Weitere Fotos Reinhard Bartsch:




















Nachsatz:
Die Freitag-Veranstaltung zum "Lübecker Spätkauf" auf dem Markt riss nun wirklich niemandem "vom Hocker", wenn nun gesagt wird, dieser hätte Niveau-Vorrang gehabt oder wäre eher angemeldet gewesen...

Quelle: LTM/Red.

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