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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Zu "Fouls" im Fußball - und ein Blick weit darüber hinaus

08. Juli 2018 (HL-Red-RB) Nun kommt Lübeck-TeaTime zum soeben angekündigten zweiten Beitrag „Gedanken zum Sonntag“:
Eigentlich kann ich vom Fußball langsam nichts mehr hören. Das liegt sicherlich auch an "unserem" frühen Ausscheiden aus der WM. Dazu, und zur vor allem Presse seitigen Hatz um das schlechte Abschneiden, die mir nur zeigt, dass manche Medien immer noch nicht verstanden haben, dass Fußball - Sport ist. Leider im Grunde seit längerem schon so. Vergiftet nicht nur vom Kommerziellen her, sondern dazu kommen übertriebener Nationalismus und Verhaltensweisen wie übertriebene Ehrauffassung. Darin erkennt man die gesamte Bandbreite nicht nur unserer Gesellschaft, denn die vermischt sich gerade in der jüngsten Vergangenheit leider kulturell immer mehr und dabei nicht von Vorteil. Völkerwanderungen haben seit Menschen gedenken stattgefunden. Da jedoch diese in zumeist bestehende Machtverhältnisse, besser Gewaltherrschaften, einflossen, regelte sich doch ein Miteinander relativ rasch. Dies von selbst - oder auferlegt und andauernd, zumindest, bis die nächsten Neuankömmlinge den Weg gefunden hatten.
Probleme aus einem Miteinander verschiedener Glaubensrichtungen spielten immer schon eine besondere Rolle.

Wenn - heute - jedoch auch noch Ehre und mangelnde Gleichberechtigung eher an mittelalterliche Rückständigkeit erinnern, kann es nur zu solchen Zuständen führen, wie wir es derzeit erleben müssen. Dann wird der Politik gerne die Schuld zugeschoben, die gerade an der „Macht“ ist – oder diese um ihr Verbleiben darin kämpft. Dabei ändert sich im Prinzip kaum etwas, nur gewisse Schwerpunkte werden ggf. verschoben.

„Abseits“ könnte jetzt gepfiffen werden zu diesem Angriff, der leider kein Tempo-Gegenstoß ist. Ein wirklicher "Angriff" soll es auch nicht sein, aber der Blick auf das "Weltbühnen-Geschehen" lässt zwar erkennen, wo wahrscheinlich die Fouls begangen werden. Leider fehlt ein Schiedsrichter, der darauf reagieren und durchgreifen könnte.

Was das frühe Aus der deutschen Mannschaft bei der Fußball-WM tatsächlich verursacht hat, sind auch nicht Verhaltensweisen von Spielern nach außen. Schon gar nicht, dass diese nicht ihr Vermögen abgerufen haben. Fußball ist ein Mannschaftssport, der im Miteinander Erfolg sichert. Kommt dieses nicht zustande, gelingt letztlich das Glück des Einzeltreffers zum Sieg. Bei den Deutschen – dieses Mal beides nicht. Nun kommt jedoch etwas dazu, was es auch gibt: Es soll einfach nicht sein. Da können alle, von Trainer mit bestem Willen in der Mannschaftsaufstellung bis zu den Spielern versuchen und machen, was sie wollen: Es gelingt nichts. Da reichen tolle Mannschaftsleistungen bis zum gegnerischen Tor und auch nicht das unglaubliche Schussvermögen von Ronaldo & Co. nichts. Auch nicht der gute oder schlechte Schiedsrichter, es entscheidet – der Fußball-Gott. Der allerdings ist so „gemein“, dass es auch nichts nützt, an ihn zu glauben.

Glauben Sie, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime, das nicht? Ich ja, zumal das alles erklären könnte,
so
Reinhard Bartsch
Herausgeber Lübeck-TeaTime


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