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Dreieinigkeitsfest heute - leider nur "christlich intern"

27. Mai 2018 (HL-Red-RB) Meinung: In meinem "Schreibtisch-Kalender" ist dem heutigen Sonntag die Bezeichnung "Dreieinigkeitsfest" zugefügt. Vermutet werden könnte in Zeiten ein- oder auch mehrseitiger Ökumene-Bemühungen, und ich meine diejenigen "Glaubensrichtungen", die wirklich "bemüht" sind, sich anzunähern. Wie und wer auch immer: Ökumene bedeutet eigentlich schlicht "Ökumene - griech. oikoumene, „Erdkreis, die ganze bewohnte Erde", hier gemeint eine Bewegung im Christentum, die eine weltweite Einigung und Zusammenarbeit der verschiedenen Konfessionen anstrebt. Wie weit die gehen soll oder gehen könnte eine Frage, die Dr. Martin Luthers Reformation ausgelöst ausgelöst hat und sicherlich keine einer "Wiedervereinigung" stellt. Dazu keine weiteren Gedanken jetzt und hier. Jedenfalls eine Dreieinigkeit mit den beiden christlichen kath. und ev. Konfessionen bzw. dem Islam über einen "gemeinsamen" Gott zu vermuten, von daher offenkundig kein "gemeinsames" Ziel. Zumindest im Christentum ist Toleranz über die Nächstenliebe, die uns Jesus gelehrt hat, ein entscheidendes Fundament und das Anstreben einer Weltherrschaft der Verbreitung längst lediglich historisches ist. So kann nur Liebe, wie der Bischof von Chicago Michael Curry auf der „Royal Wedding“ beeindruckend, wenn auch keineswegs als neue Erkenntnis, u. a. gepredigt hat: „Wir müssen die Kraft der Liebe entdecken. Und wenn wir das tun, werden wir aus dieser alten Welt eine neue Welt erschaffen können. Liebe ist der einzige Weg.“ Nicht nur bei uns angefangen, gegenüber unseren Nachbarn bis zu allen Mitmenschen, sondern auch eine Erkenntnis, die sich vor allem die Machthaber dieser Welt zu eigen machen sollten. Der wirklich einzige Weg, Frieden zu schaffen. Nicht nur unter uns Menschen, sondern darüber hinaus Kreatur und Natur einbeziehen, die uns von Gott ebenfalls anvertraut sind und angemessene Achtung verdienen.
Was andere „Religionen oder Glaubensrichtungen“ angeht, möchte man sich für diese viele „Luther“ wünschen, d. h. die zu Überdenken führen und gerne auch, wenn nicht zur direkten Gemeinsamkeit statt oder in oftmaliger Zersplitterung die einzige Ökumene, eben der Welt besagte Liebe schenken.

„Dreieinigkeitsfest“ eine Formulierung also, die der eigentlichen Bedeutung nicht gerecht wird. So jedenfalls führt WIKIPEDIA aus: „Trinitatis (lateinisch, Genitiv von trinitas ‚Dreifaltigkeit‘) ist ein Fest im Kirchenjahr, das in der Westkirche am ersten Sonntag nach Pfingsten begangen wird. Bei den orthodoxen Kirchen gilt hingegen das Pfingstfest auch als Fest der Dreifaltigkeit; der Sonntag nach Pfingsten wird dort als Allerheiligenfest begangen. Deutsche Bezeichnungen sind Dreifaltigkeitsfest und Dreieinigkeitsfest, seltener auch goldener Sonntag oder Frommtag. Das lateinische Trinitatis ist durch eine Verkürzung entstanden (ähnlich wie bei Epiphanias): Der vollständige Name lautet Sollemnitas Trinitatis oder Festum Trinitatis, „[Hoch-]Fest der Dreifaltigkeit“."

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