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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

"Großer SPD-Wahlvorsprung vor CDU" nur eine Presseamts-"Ente"

08. Mai 2018 (HL-Red-RB) In eigener Sache/Meinung: Die Redaktion kann nicht verhehlen, die eben vorgestellten Pressemeldung der CDU Lübeck zur aus deren Sicht für diese Anlass zu geben, die offizielle Abfassung der Pressestelle der Hansestadt Lübeck aufzugreifen. Es bestand auch für Lübeck-TeaTime noch am Abend der städtischen Verlautbarung zum - wenn auch noch vorläufigen - Ergebnis der hiesigen Kommunalwahl der Eindruck, diese wäre nicht einer solchen "Dienststelle" angemessenen Neutralität nachgekommen, sondern wie die Internetmeldung einer politischen Partei, die mit einer sehr "internen" Auslegung jenseits von Fakten dem Spruch nachkommt "Nach der Wahl ist vor der Wahl". Von Stil wäre es d. E. gewesen darauf aufmerksam zu machen, dass … Mandate dazu verpflichten, der eigentlichen Aufgabe entsprechend und in diesem Fall dem Wohl der Stadt und seiner Bürgerinnen und Bürger die Arbeit aufzunehmen. Sicherlich verpönt, dabei durchaus nicht nur das Wohl der eigenen Partei zu dienen. Gerade im derzeitigen Zustand der Stimmenzersplitterung in der Bürgerschaft, und so hat es Bürgermeister Jan Lindau zutreffend formuliert mit dieser als „Gemischtwarenladen“, muss jetzt erst recht über alle noch so unterschiedlichen Sachauffassungen für das beste Ergebnis nach Diskussion und Auseinandersetzung ein Stimmenmehrheiten-Konsens gefunden werden. Wie eine Mehrheitsfähigkeit sich ohne zu verzetteln im Wirrwarr sonst ständig notwendigen Stimmen-Rechenschiebers ganz einfach gefunden werden kann, haben die „großen Parteien“ auch in der Bürgerschaft schon gezeigt. Das sichert, sich auf Arbeit und Aufgabe zu konzentrieren, wobei diejenigen, die es vor allem darauf abgestellt haben zu stören, sich rasch selbst entlarven. Kein vorweg genommener Vorwurf, zumal ebenso rasch zu erkennen sein wird, wer an wirklicher „parlamentarischer“ Arbeit interessiert ist. Dazu laden sicherlich alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ein – ja, diese erwarten das nicht nur, sie verlassen sich darauf. Übrigens erreicht frau/man damit sogar, dass bei den nächsten Wahlen wieder eine größere Beteiligung stattfindet. Kommt es dagegen wirklich zum „Gemischtwarenladen Bürgerschaft“, wird diese Beteiligung wohl noch mehr abnehmen. Irgendwann gehen dann vielleicht nur noch ParteisoldatInnen zu Wahlen...

Übrigens, und das abschließend: Ich werde das Gefühl nicht los, dass der frisch gebackene Bürgermeister der Hansestadt Lübeck Jan Lindenau die besagte Meldung seines Presseamtes nicht gegen gezeichnet hat. Warum auch immer - dazu jedoch von hier "no comment".

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