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Humor und Witze - nicht nur zum Karneval "Christenfreiheit"?

04. Februar 2018 (HL-Red-RB) Auch heute den gewohnten Einstieg bzw. die Gedanken zum Sonntag. Was könnten diese sein – so wenige Tage vor Karneval? Im Rheinland wird, zumindest regional, „Wieverfastelovend“ - übersetzt „Weiberfastnacht“, den „Wiever“ Vortritt gewährt. Nicht freiwillig, wie frau/man wissen kann. Denn den haben die Wäscherinnen auf der anderen Rheinseite von Bonn in Beuel „erfunden“. Dazu führt Wikipedia
Auf der Sonnenseite von Bonn, in Beuel, hatte sich seit Jahrhunderten der Gewerbezweig der Beueler Wäschereien etabliert. Hier wurde ein Großteil der Wäsche aus den umliegenden Städten, auch die aus Köln, gewaschen.
Traditionell fuhren die Männer der Wäscherinnen Donnerstag vor Karneval nach Köln, um dort die frisch gewaschene Wäsche auszuliefern, aber auch, um dort ausgiebig Karneval zu feiern.
Im Jahr 1824 entschlossen sich einige Wäscherinnen, sich entsprechend zu revanchieren und die Männerherrschaft im Karneval aufzubrechen. Sie setzten sich, als ihre Männer per Schiff nach Köln unterwegs waren, zu einem Kaffeeklatsch zusammen. Dies war die Geburtsstunde des Alten Beueler Damenkomitees von 1824 e. V. In den Folgejahren schlossen sich immer mehr verheiratete Frauen, sogenannte Möhne, den Wäscherinnen an. In den folgenden Jahren wurde der Tag mit einem Festumzug begonnen, um anschließend in einem Saal die Wieversitzung zu feiern. Männer bekamen erst nach Abschluss der Sitzung Einlass in den Saal.“
Die Stadt Bonn, inzwischen ist Beuel dort eingemeindet, gibt dem Gründungshintergrund einer anderen Touch: „Stadt Bonn - Weiberfastnacht
www.bonn.de › Rat & Verwaltung | Bürgerservice online › Die Stadtbezirke
Die Wiege der Weiberfastnacht steht in Beuel. 1824 gründete sich das erste Beueler Damenkomitee. Es entstand aus einer Frauenbewegung. Die Beueler Wäscherinnen wehrten sich gegen das Patriarchat, die Dominanz der Männer und die damit verbundene Ausbeutung der Frauen. Es entstand der Brauch der Wäscherinnen, sich einmal im Jahr - nämlich am Donnerstag vor Karneval - zusammen zu tun, um sich gegen ihre Männer aufzulehnen.“ Erwähnenswert ebenfalls aus Wikipedia „Donnerstag vor Karneval tanzten und sprangen im Februar 1729 die Nonnen im Kölner Kloster St. Mauritius in weltlicher Verkleidung durch die Hallen. Das war vermutlich die erste Weiberfastnacht.

Wie auch immer. Überbleibsel der Männerherrschaft sind immer noch vorhanden, wie die kölschen Tollitäten zeigen, die „Prinz, Bauer und Jungfrau traditionell“ ausschließlich mit Männern vorstellen. Das war mal „unterbrochen“ in einer gewissen Vergangenheit, was jedoch nach 1945 wohl wieder endete.
An dieser Stelle mal ein dreifach Tatä, Tatä, Tatä...

U. a. durften im Karneval Obrigkeit und Kirche straffrei veralbert werden, was nur bis vor Aschermittwoch galt. Das Aschekreuz auf der Stirn aus der Morgenmesse symbolisiert Beichte und Vergebung. Die Karnevals-Uniformen übrigens ein Zeichen der Veralberung – hier gegenüber den preußischen Besatzer am Rhein.

Eine weitere Quelle – darüber hinaus - zu Humor und Witzen und ob auch Christen diese „pflegen“ dürften, dazu mit freundlicher Genehmigung der CFS GmbH - Otto W. Ziegelmeier und damit "theology.de" aus deren aktuellem NEWSletter deren Gedanken dazu:



„Als Christ hat man allen Grund zum Lachen und sich des Lebens zu freuen. So mancher Witz weist über den vordergründigen Humor auf hintergründige Fragen und Themen.

Zur Osterzeit wurde früher sogar in Predigten Schelmereien und Witze erzählt, das "Ostergelächter" hat Tradition. Daher haben wir - insbesondere in einer (Krisen)Zeit, wo man vielleicht nichts zu lachen hat - diese Tradition wieder aufgegriffen. „

Gerade überaus „aktuell“ d. E. nachfolgendes Beispiel aus der bereits beachtlichen Sammlung:
„Versammelt der Papst im Vatikan alle Kardinäle.
Versammelt der Papst im Vatikan alle Kardinäle: "Meine Herren, ich habe Ihnen eine gute und eine schlechte Mitteilung zu machen. Zuerst die gute Nachricht: Gott, unser Herr ist wieder auf Erden. Die schlechte Nachricht: Er hat mich gerade aus MEKKA angerufen!"

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Auch ein Tatä, Tatä, Tatä dazu, auch in der laufenden Karnevals-Session, erlaube ich mir ebenfalls nicht. Dafür ist eben Humor – wie in diesem Fall – oftmals eine ernste Sache...

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