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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Gutes tun:... zur Freude anderer oder um eigenes Gut-Gefühl"?

07. Januar 2018 (HL-Red-RB) „Zum Abendmahl Brot, Wein ... und 100 Dollar - soll soll die Überschrift lauten. Aber tatsächlich geht es um "Gutes tun -für ein eigenes "Gut-Gefühl": Nach den vielen "Einstiegen" oder auch Gedanken zu den jeweiligen Sonn- oder Feiertagen etwas Angemessenes zum erneuten Anlass zu finden, liegt, wie ich gerade feststelle, zwischen dem, was mir Quellen anbieten, mir selbst in den Sinn kommt - oder einfach einer Schreibblockade ähnelt, wie diese offenkundig irgendwann überkommt. So habe ich zwar in meiner mir überaus geschätzten Quelle „theology.de“ unter Skurillem etwas gefunden, das ich - mit freundlicher Genehmigung der CFS GmbH - Otto W. Ziegelmeier und damit "theology.de" aus deren aktuellem NEWSletter gerne wieder vorstellen möchte. Auch wenn ich in diesem Fall den Hintergrund dieser „Geschichte“ weniger in Einklang mit der dazu gehörenden Bibelstelle bringen kann.
Aber lesen Sie, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime, erst einmal selbst besagte Ausführungen, zu denen ich dann eigene Gedanken folgen lassen möchte:



„Zum Abendmahl Brot, Wein ... und 100 Dollar.
Ein anonymer Spender in Severna Park (Maryland) verbreitete Weihnachtsstimmung - mit 100-Dollar-Scheinen im Gottesdienst. Er bat den Gemeindepastor in der United Methodist Church, dass er am ersten Sonntag im Dezember 2017, den ersten 100 Gemeindemitgliedern je einen 100-Dollar-Schein schenken solle mit der Aufforderung, damit Gutes zu tun.
Einige Gemeindemitglieder gaben das Geld als Trinkgeld weiter, manche nahm einen Krebspatienten auf einen kleinen Einkaufsbummel mit. Ein anderer veranstaltete eine Pizza-Party für eine Gruppe Obdachloser.
Der anonyme Spender erzählte der Washington Post, dass er inspiriert wurde, etwas Positives zu tun, da er sich nach der gewaltsamen nationalistischen Kundgebung in Charlottesville so niedergeschlagen gefühlt hatte. Geholfen habe ihm dann, Gutes zu tun, zu spenden.
So zeigt sich: Geben ist seliger als nehmen (Apostelgeschichte 20,35). „

In einem meiner Beiträge zu Silvester in den Vorjahren im Zusammenhang mit dem „lockeren“ Geld für Knallerei machte ich aufmerksam, auch mal durchaus ein paar Cents für Bettelnde übrig zu haben. Einfach so, ohne zu überlegen, was damit gemacht wird. Warum da jemand hockt, hat gelegentlich einen Hintergrund, der dann nicht verwundert, wenn auch kein Verständnis auslösen muss. Einfach so. Nicht, wie ich kürzlich erlebt habe, wie eine gut genährte, wenn auch nicht allzu gepflegte Frau eine dunkelhäutige Mutter mit Kinderwagen und weiterem Kind ansprach und „einen Euro haben wolle, sie hätte Hunger auf Pommes“. Ob erfolgreich oder nicht sei dahin gestellt. „Haben Sie mal 'n Euro“ finde ich da schon ziemlich dreist. Und nein – solche Bittsteller meine ich keinesfalls. Vor allem muss ich zugeben, dass ich bei solchen weder Gleichgültigkeit verspüren würde, wofür das Geld eben dienen soll, noch Freude dabei, eben, wie oben dargestellt, das Gefühl hätte, damit etwas Gutes zu tun. Ein wenig hätte ich diese jedoch dann, dies aus eigenem Antrieb zu wollen.

Ob das anonyme Ausschütten von 100-Dollar-Scheinen dagegen zum „Gutes tun“ zählt und ob ich, wenn ich niedergeschlagen gewesen wäre zuvor, „es mir geholfen hätte mit solcher Spende“, könnte ich jedenfalls für mich nicht in Anspruch nehmen.

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