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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Mit "Funkelfarben des Eisvogels"in eine prächtige Silvesternacht

31. Dezember 2017 (HL-Red-RB) Den Einstieg in den heutigen Silvester-Tag haben wir geschafft. Klar - zwischendurch gibt es auch "andere Pflichten" als die Redaktionsarbeit. Immerhin und gut so. Denn nicht alle unter uns haben an diesem und letzten Tag des Jahres Freude - und Aufgaben. Wenn auch "übernommen", um etwas vorzubereiten und mit solchen in gemeinsamem Kreis die letzten Stunden dieses Jahres - wie auch die ersten des neuen - zu verleben und vielleicht sogar geradezu zu "begehen". Gedanke also auch an diejenigen, die heute oder morgen dazu auch noch ihren Geburtstag haben. Dabei ebenso nur für sich - aus welchen Gründen und wie auch immer. In vielen Erinnerungen aber ebenso "rück- und vorausblicken" wie wir alle. Aber alle gemeinsam in einem: im sich wünschen. Und die mögen ebenso für alle in Erfüllung gehen. Dazu Gottes Segen.

Warum diese Überschrift und warum dieser Vorspann? Nun, zu "sich wünschen" fiel mir einmal an einem sommerlichen Abend auf dem Balkon beim Betrachten eines eigentlich farblos gläsern leuchtenden "Solar-"Eisvogels ein. Eigentlich in dennoch traumhaften Leuchten. Mein Gedanke: Wie auch immer kam dieses hübsche Vögelchen eigentlich an seine Farbenpracht in wirklicher Natur? Klar - dass das nur unser aller Schöpfer gewesen sein kann.

Wenn Sie mögen, verehrte Gäste in meiner Lübeck-TeaTime, lesen Sie doch gerne, was in diesem Fall aus "sich wünschen" werden konnte. Und daraus vielleicht etwas sogar für sich ins Neue Jahr mitnehmen.

"Wie der Eisvogel zur Farbenpracht seines Gefieders kam

Als der Schöpfer Himmel und Erde geschaffen hatte, wollte er den Tieren noch einmal Gelegenheit geben, sich nicht nur zufrieden zu zeigen, sondern auch „Beschwerden“ nachzukommmen und das eine oder andere noch zu ändern. Allen recht machen kann sogar der Schöpfer es nicht – und das ist bis heute so. Der Schöpfer rief also die Tiere auf, sich einzufinden und ihm ihre Wünsche zu nennen. Vieles erfüllte Gott sofort. Aber vielleicht trauten sich einige nicht, zuzugeben oder erkannten das erst später., nicht wirklich zufrieden zu sein. Beispiel Zaunkönig: Der begab sich später in das Gefieder des Adlers bei einem Wettbewerb, wer am höchsten in den Himmel steigen könnte. Hob daraus ab, übertraf den schon erschöpften König der Lüfte und gewann damit einen neuen Namen.

Die meisten der Bittsteller waren längst auf dem Weg zurück in ihre Lebensräume, da schwirrte ein fast durchsichtig gefiedertes Vögelchen heran, das zwar den Aufruf des Schöpfers gehört, jedoch in Schnee und Eis des Nordens den zeitigen Abflug verpasst hatte. Gott zeigte Verständnis für die Verspätung und ließ sich auf eine Ausnahme ein. Denn der ursprünglich „durchsichtig-gläsern“ wirkende Eisvogel, für die Jagd auf Fische vom klaren Himmel hinunter ins ebenso klare Wasser ideal getarnt, war damit dennoch nicht so recht glücklich: Die meisten seiner gefiederten Freunde erfreuten sich hübschester Farben, dass diesem beim eigenen Anblick fast fröstelte. Der Schöpfer erbarmte sich also und schenkte ihm ein Federkleid, das so farbenprächtig leuchtet, dass dessen Pracht seinesgleichen sucht bis in die heutigen Tage.







Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Ob diese sich damit um Neujahr, wenn farbensprühendes Feuerwerk den Nachthimmel erleuchtet, mit diesem messen kann, scheint eher unwahrscheinlich. Vielleicht aber müsste man nur ein wenig genauer hinschauen.

Ein allerdings "dunkles" Geheimnis wird bleiben, warum der Eisvogel nicht wie die Zugvögel hier entflieht, um in wärmeren Gefilden zu "überwintern". Dort, wo es dann keine zugefrorenen Gewässer gibt und ihm die Jagd weiter möglich ist. Vor allem zugefrorene Bäche hier können den eisigen Hungertod für ihn bedeuten. Ob er das alles überdacht hat im Bemühen und Eifer um Farbenpracht, die ihm Gott doch noch geschenkt hat – das wird uns zumindest verborgen bleiben.

© Reinhard Bartsch, Lübeck

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