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Adventus „Ankunft“ - eigentlich aber "Adventus Domini"

17. Dezember 2017 (HL-Red-RB) Meinung: Einen angemessenen Einstieg in den heutigen und dazu III. Adventssonntag zu finden, könnte unter dem fortdauernden Eindruck dieser Tage, nein Wochen - oder sogar Monate mehr als nachdenklich machen. So habe ich - 2015 eine Meinung zum damaligen 3. Advent vorangestellt. Dass sich nun vor einem Jahr dieser furchtbare Anschlag in Berlin ereignet hat, war ebenso wenig vorhersehbar, wie andere - und leider auch zukünftige. Von daher vertrete ich die besagte Meinung weiterhin und erwarte von unserer demokratischen Gewaltenteilung, dass diejenigen, die die Zuwanderung in unseren Recht(s)taat wahrnehmen, wissen, was Gesetz und Recht hier bedeuten. Dies unverzüglich, wenn sie dagegen verstoßen.

Und diese waren meine weiteren Gedanken, die leider an Aktualität nichts verloren haben. Im Gegenteil; denn viel schlimmer hätte es kaum kommen können. Zudem wurde eine Naivität verantwortlicher Sicherheitsbereiche erkennbar, die zu den Stichworten "Austausch von Erkenntnissen und Zusammenarbeit" nach einem Versagen bereits im Zusammenhang mit den NSU-Morden Konsequenzen auf allen Ebenen notwendig gewesen wären: ein Versagen hochrangiger Fachleute im Kompetenzgerangel. Sonst wäre es zu "Berlin" nicht gekommen. Für solches Versagen darf es auch keinen personellen Deckmantel geben, unter dem ggf. lediglich in eine andere Verantwortungsposition geschoben wird.

Weiter zu meiner Meinung in 2015:
"Solche Nachdenklichkeit kann sich leider zwischen Optimismus, aber auch Pessimismus erstrecken. Als Christen werden wir daran erinnert, "den Nächsten zu lieben und Obdach zu gewähren". Leider benehmen sich - wenn auch nur "vereinzelt" die so Gepflegten nicht immer so, wie diese es erkennen lassen müssten. Nein, so langsam wird "Anspruchsdenken" deutlich. Nicht nur Quartiere werden immer unzumutbarer, wobei solches Denken vor allem durch politisch weniger in der Verantwortung stehende Kreise geschürt werden. Und dann kommt es bereits zur Problemen im simplen Anstehen zur Essenausgabe, wenn Frauen in der Reihe davor stehen oder Bevölkerungsgruppen sich nicht "mögen". Die Polizei muss einschreiten, wenn Situationen eskalieren.

Kommt es gar zu strafbarem Verhalten oder Abschiebungen drohen, dann wird wohl bald erkannt, welche "Rechtswege" offen sind. Wir sind ein Recht(s)staat, also kein Rechts-Staat, - und solche Regeln können nicht einfach politisch beiseite geschoben werden.

Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Ach ja. Schön wäre das. Aber wenn nicht das "Übel" dieser Zeit an der Wurzel gepackt wird, geht die Saat hier bei uns auf. Wie auch immer: Das Flüchtlingsproblem - und vor allem auf Dauer - kann nur über und in deren Herkunftsländern gelöst werden. Allerdings muss eines im Vorrang stehen: Flüchtlinge müssen dazu beitragen. So hart es klingen mag: Über das hier erwartet "gemachte Bett" wird das nicht funktionieren. Und ohne Bereitschaft zur Integration über die ausnahmslose Anerkennung unseres Grundgesetzen. Wer das nicht akzeptiert - und noch einmal "hart" klargestellt - ist hier nicht nur nicht willkommen. Eine falsche Suche zudem von Freiheit. Flüchtlinge anderer Kulturen haben hier keine andere Freitheit zu erwarten - als eine etwa über der unsrigen und unseren Grundrechten.

Adventus „Ankunft“ - eigentlich aber "Adventus Domini" - Ankunft des Herrn. Und der ist in dem Sinne Jesus Christus, der das Buch Abraham der Bibel und damit die Lehre des Alten Testamentes wie u. a. zur (Blut-)Rache auf eine völlig andere Ebene gebracht hat: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst, Und im Bereuen eigener Sünden die Gnade Gottes zum ewigen Leben. Dazu bedarf es keiner Bomben und keiner Selbstmord-Attentate. Diese dürften zumindest bei Gott kein Wohlgefallen finden. Und das eines Satans dürfte - auch in anderen Glaubensrichtungen - ebenso wenig vergnüglich sein."

Immerhin "entwickelte" sich dank Dr. Martin Luthers zumindest für diesen Flügel des Christentums, wir feierten gerade 500 Reformation, im Gedanken Jesu weiter und wieder auch zurück - "zurück in die Zukunft", so könnte es heißen. Das wäre, geschähe solches in anderen Glaubensrichtungen, ein Segen für die ganze Welt. Ein Segen, der wahrscheinlich Weltfrieden bedeuten würde.

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