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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Gedanken zum (Wahl-) Sonntag

24. September 2017 (HL-Red-RB) Gedanken zum Sonntag? Zugegeben, auch diese kreisen - und wahrscheinlich nicht nur bei mir - um den heutige Wahlsonntag und ob, und wenn, wo das Kreuzchen gemacht werden soll. "Ändert sich doch nichts", hörte ich heute morgen beim Gassi-Gehen. Aber immerhin von Leuten - die zur Wahl gingen. Müßig wohl, darüber weiter zu sinnen? Immerhin, wir haben die Wahl mit Wahrnehmen oder nicht. Frau/man mag denken, dass die eigene Einzelstimme im Wust aller "untergeht". Und genau das ist d e r Irrtum schlechthin. Denn die Summe der Einzelstimmen in die eine oder andere Richtung macht es eben doch aus, wer "an die Regierung kommt". Oder bleibt, und/ob in Koalition mit wem.
Wir haben freie geheime Wahl. Was mich irgendwo "stört", ist die gewaltige Wahl-Beeinflussung etwa durch die Medien. Kandidatinnen und Kandidaten touren und werben um Stimmen. Sicher nicht nur hier in Lübecker Stadtteilen sieht man diese zumeist nur v o r den Wahlen. Auch das ist eben so. Wie sich die einzelnen Parteien verkaufen, deren Sache. Nur im Wettstreit, was „ich machen würde, wenn ich Bundeskanzler wäre“, findet bei mir Kopfschütteln, wenn dieser Bewerber ständig so tut, als wäre er auch die Partei, die dann regieren würde. Verschweigt dabei, dass er ohne diese seine Partei auch nicht an die „Macht“ käme. Wenig zum Schmunzeln finde ich im übrigen, dass er fortgesetzt so tut, als wäre eben seine Partei in der ablaufenden Regierungszeit nicht an solcher beteiligt gewesen. Ich jedenfalls erinnere mich nicht, diese in der Opposition gesehen zu haben. Nein – diese war bzw. ist noch ein paar Tage an der Bundesregierung mittels Koalition beteiligt.

Was ich allerdings wirklich kritisch sehe, ist die ständige Berieselung etwa im FS, "was wäre, wenn an diesem Tag Wahlen wären". Das Stimmen-Barometer muss herhalten, dass es platzen könnte. Für zumindest „manche“ Wählerinnen und Wähler klar: Wenn das Stimmenverhältnis so ist, muss ich eben so wählen und nicht anders.
Lassen Sie sich, verehrte Gäste in Lübeck-TeaTime als Wählerinnen und Wähler nicht verunsichern. Brauche ich eigentlich nicht zu bemerken. Machen Sie da Ihr Kreuzchen, wo Sie es für richtig halten – und nicht, wie es manche nur zu gerne hätten...

An die - gewählten – Bewerberinnen und Bewerber allerdings ein klares Wort: Der Tag nach der Wahl ist nicht der erste des neuen Wahlkampfes, sondern da beginnt die eigentliche Arbeit. Nämlich die, wofür sie gewählt wurden.

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