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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Gott als himmlischer Gärtner - der Mensch oft leider weniger

27. August 2017 (HL-Red-RB) 27. August 2017 (HL-Red-RB) Wie zu jedem Wochenende, besser - Sonntag, recherchiere ich, womit Lübeck-TeaTime den jeweiligen Sonntag "redaktionell" beginnen soll. Gedanken zum Sonntag eben. Manchmal kommen mir auch selbst Gedanken zu oder aus irgend einem Anlass. Verwundert geradezu bin ich nach vielen Wochen "Schonzeit" von Hecken-, Gehölz- bis Baumschnitt in unseren gärtnerischen Anlagen. Da gibt es ja den $ 39 Bundesnaturschutzgesetz, der diese Dinge verbindlich regelt, um zu bestimmten Zeiten Eingriffe des Menschen zu unterbinden. Beispiel die Nist- und Brutzeit der Vogelwelt wie auch entsprechend übriger Bereiche wie der der Insekten, die jedoch in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Leider hat die Hansestadt Lübeck, obwohl eigentlich in Vorbildrolle, nicht nur ein eher "schlechtes" Beispiel gezeigt, indem die genannte Naturschutzbestimmung nicht nur recht locker unterlaufen wurde, sondern sogar dagegen klar verstoßen hat. Lübeck-TeaTime hat wiederholt dazu berichtet. Darauf soll an dieser Stelle nicht erneut eingegangen werden, jedoch in den nächsten Tagen wieder zum Thema werden.

Warum also heute das Thema "Natur" - dazu als Gedanken zum Sonntag? Nun, HL-live - Pastor Heinz Rußmann hat dieses aufgegriffen unter "Gott als himmlischer Gärtner des Erdballs". Feinsinnig ausgeführt, möchte ich jedoch - wie aus meinen einleitenden Gedanken - klar stellen, dass dabei etwas, weil eben nicht sein Thema, fehlt, nämlich der Mensch diese Schöpfung in oftmals unverantwortlicher Weise nicht nur stört, sondern sogar mitunter unwiederbringlich vernichtet. Beispiel hier, in der Schonzeit, in der Hecken-, Gehölz- und Baumschnitt verboten sind, schon in solchem "kleinen" Rahmen dagegen zu verstoßen. Macht ja nichts, sieht ja keiner - Irrtum. Wenn allseits solches aufgegriffen wird, und nicht nur durch Lübeck-TeaTime im Redaktionsnahbereich, wird der Bereich "Grün" der Hansestadt Lübeck gezwungen sein, sich gesetzeskonform zu verhalten. Nur soviel noch dazu: ein Schnitt aus Gründen einer Verkehrssicherheit ist selbstverständlich ganzjährig erlaubt. Nur sollten dabei keine eigenen Regeln daraus vorgeschoben werden. Denn solche „Notfälle“ sind am besten vor dem „Erwachen“ der Natur zu sehen, wenn also noch kein Blattlaub vorhanden ist. Folgen aus Sturmschäden etwa sind ebenfalls Ausnahmesituationen.

Nun aber zum eigentlichen Thema:
"Gott als himmlischer Gärtner des Erdballs.
HL-live.de Pastor Heinz Rußmann nimmt den Sommer zum Anlass, auf die Natur einzugehen. Gott sei der Gärtner der wunderbaren Vielfalt, die uns jetzt bei jedem Spaziergang überrascht und erfreut.

Wer Gott in der Natur sucht und findet, kann jetzt eine Hochsaison erleben beim Wandern in der grünen Landschaft. Dort kann er gewissermaßen seinen Gottesdienst feiern. Vor der goldenen Sonne mit fantasievollen Wolken bis zum Schmetterling und Marienkäfer kann man jetzt staunen und den Schöpfer ehrfürchtig anbeten. Manche vergleichen Gott mit einem Gärtner der Natur. Gott lässt die Pflanzen im Frühling neu gedeihen und mit Regen begießen und von der Sonne wärmten. Er hat die Früchte der Pflanzen erfunden durch die Evolution und lässt sie immer wieder vielfältig neu wachsen.

Gottesleugner aber, die bisher noch nicht an Gott glauben, haben sich zum Symbol von Gott als Gärtner folgende Geschichte und Parabel ausgedacht (frei nach A. Flew):

Zwei Forschungsreisende kommen im Urwald auf eine Lichtung mit wunderbaren Pflanzen und fantastischen Blüten und Früchten. Neben dem Unkraut gedeihen sie prächtig. Der eine Forscher sagt: "Komisch, ich sehe keinen Gärtner. Es muss doch einen Gärtner geben. Eine solche Pracht und Schönheit ist ohne einen intelligenten Erfinder undenkbar, selbst wenn sie durch eine lange Entwicklung erfolgt ist. Wer hat die Evolution so intelligent programmiert?"

Der andere Forscher sagt: "Wir sehen bisher keinen Gärtner. Wir müssen als Forscher und Denker nach dem Gärtner suchen und forschen. Man muss ihn doch sehen und hören oder irgendwie wahrnehmen! Notfalls auch in der Nacht mit verschiedenen Meßgeräten oder Netzen!" - Die beiden Forscher forschten, aber fanden nichts.

Schließlich sagte der religiöse Forscher: "Der Gärtner des Ganzen wirkt im Verborgenen und in einer anderen Dimension. Unsere Meßgeräte reichen bisher nicht aus."

Der noch Ungläubige aber sagt: "Wodurch unterscheidet sich ein unsichtbarer Gärtner von einem den es nicht gibt?" Sagte der religiöse Forscher: "Erkennst Du es nicht? Der Garten ist ein Geschenk des Gartenbesitzers an uns. Er denkt an uns! Wir sind keine Einbrecher in fremdem Besitz, sondern Kinder des Gartenbesitzers, der es gut mit uns meint. Du solltest Deine Wissenschaft nicht benutzen um ein Waisenkind zu werden im Weltall, sondern um Deinen gütigen Schöpfer zu entdecken. Du solltest ihm mit dem Herzen und in Gedanken nahe sein! Du kannst doch auch nicht beweisen, dass Du eine Seele und einen freien Willen hast!"

In der Bibel steht dazu im Rönmerbrief 8,15, frei übersetzt: "Wir haben nicht den gottlosen, furchtsamen Geist empfangen, dass wir uns als einsame Waisenkinder im Weltall fühlen müssen. Unsere Intelligenz und unser Verstand, und unser Mitgefühl bringen uns dazu, dass wir rufen , Gott, unser lieber Vater im Himmel und auch Gärtner der Natur!"



Ich wünsche Ihnen, dass Sie das Lied singen können: Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an Deines Gottes Gaben. Schau an der schönen Gärten Zier und siehe wie sie mir und Dir sich ausgeschmücket haben! (EG 503)

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann."


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