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Agentur für Arbeit Lübeck

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Trauerflor um Barcelona-Opfer - wo Respekt im "Regenbogen"?

20. August 2017 (HL-Red-RB) Meinung: Mir ist völlig klar, dass ich mir mit dieser Meinung zur gestrigen "Parade zum Christopher Street Day" in Lübeck nicht nur "FreundInnen" mache. Aber bei ein wenig mehr "Fingerspitzengefühl" kann es aus meiner Sicht nicht sein, dass zwei Tage und immer noch unter dem Eindruck des Anschlages mit vielen Toten und Schwerverletzen in Barcelona hier in Lübeck ein Regenbogen-Spektaktel stattgefunden hat, das als Forderung "gleiche Behandlung aller Menschen" auf ihre Fahnen geschrieben hat. Wenn dann auch das gemeinsame Motto "Achtung!" daran erinnern sollte, dass der Respekt gegenüber anderen Menschen in den vergangenen Jahren abgenommen habe" durchaus zu bezweifeln. Da wird etwas in den Raum gestellt, zu dem "Ross und Reiter" genannt werden sollten. Vor allem nicht die Bevölkerung im allgemeinen, zumal an besagtem Respekt zu arbeiten, vielleicht diejenigen verantwortlich sein dürften, die dieses Motto auf der Parade "politisch" mitgetragen haben. Dann auch - trotz verkündigter "Pause" im Wahlkampf - diese Parade dazu zu nutzen, beklagenswert - nein, kläglich!

Sicherlich wehten am Rathaus zuvor die Regenbogen-Fahnen der Bewegung, die ggf. den Flaggen der Trauer um die Opfer, landesweit für u. a. öffentliche Gebäude empfohlen, weichen "mussten". Diese Frage lasse ich offen, werde diese auch nicht recherchieren. Wie bei anderen und bundesweiten Anlässen Trauerflor anzulegen, sicherlich kein Platz am "karnvelastischem Gepräge" der ZugteilnehmerInnen.

Aber es wäre ein wirkliches Zeichen von Respekt gewesen, diese "Parade" ausfallen zu lassen. Ob wirklich die Aussage "nachlassender Respekt" zutrifft, eine wohl "relative" Feststellung. Zumindest ein angemessenes Zeichen, diese zu verschieben.

Ohnehin muss erreicht werden, dass auf gewisse Unterschiede, wenn davon gesprochen, verwundert reagiert wird mit der Feststellung „...ja und?“, weil einfach selbstverständlich, zumal niemand seine/Gene selbst „gemacht“ hat. Am gestrigen Sonnabend jedenfalls wurde auf dem Weg dorthin unter besagtem Eindruck der Trauer und auf halbmast gezogenen Flaggen ein Schritt wieder zurück gegangen. Respekt verlangen bedeutet auch, Respekt zu zollen. Das wurde unter dem Eindruck der Geschehnisse um den Anschlag in Barcelona versäumt.

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