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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Klass. Kreisverkehr bis RoterRing - nie mit Radverkehr-Freibrief

10. August 2017 (HL-Red-RB) Meinung: Diese im vorangegangenen Beitrag der Hansestadt Lübeck machen mich vor allem diese Ausführungen "nachdenklich". Ich muss diese nicht "fachlich" nachvollziehen, und ob ein Beschluss der Bürgerschaft immer solchem entspricht, möchte ich nicht beurteilen. Aber zunächst einmal dazu:
"Im Rahmen des Verkehrsversuchs wurden unter anderem die Zufahrten von der Fackenburger Allee sowie von der Moislinger Allee kommend auf zwei Spuren reduziert. Nach den heutigen Richtlinien sind diese umlaufenden Ringe bei zweistreifigen Kreisverkehren aus Sicherheitsgründen nicht zulässig. Es besteht die Gefahr, dass Radfahrer auf dem Streifen von Autofahrern beim Abbiegen nicht ausreichend beachtet werden. Radfahrern wird daher empfohlen, im Kreisverkehr möglichst mittig auf der äußeren Kreisfahrbahn zu fahren."

Das bedeutet also, dass mit der selbst gewählten Reduzierung von drei auf zwei Fahrstreifen nicht die nun genannte Vorschrift "erfüllt", sondern frau/man sich dieser damit selbst unterworfen hat. Ob das nun der Weisheit wirklicher Schluss ist, sollte letztlich und hoffentlich als "objektiver und neutraler" Schluss aus Erfahrungen der Roten Ringe für den Radverkehr vom Berliner Platz gezogen worden sein. Eigentlich könnte es klug sein, den Radverkehr vom übrigen doch zu trennen. An anderen "Strecken" wird dies nicht nur gewünscht, sondern sogar schon immer mehr verwirklicht. Und beim Kreisverkehr dürfte regelmäßig eine höhere Verkehrsdichte bestehen.

Ob es dann auch noch Sinn macht, die jeweiligen Kreisverkehre unterschiedlich, also mal mit Rotem Ring, mal per Fahrstreifen zu regeln, muss man nicht nachvollziehen können. Sinnvoll jedoch, eine einheitliche Regelung vorzuziehen und zu verwirklichen.

Auf dem Lindenplatz jedoch vielleicht besonders sinnvoll, um dort die Arroganz oder das Unwissen derjenigen Radlerinnen und Radler, die den Fußgängerweg "fahrend" überqueren, zu beenden. Das erzieht diese zwar auch nicht weiter zuverlässig, aber die Regel, Fahrbahnen "rechts" zu befahren, nun ratsam "mittig", vermag manche ode mancher dieser Spezies auch nicht gerade für sich, und damit auch für andere, zu lösen.



Dieses Foto von heute zeigt solches Fehlverhalten. Kann durchaus im "Minutentakt" beobachtet werden...

Gelegentlich wird Lübeck-TeaTime zu den Regeln „Fahren im Kreisverkehr“ - allerdings jetzt schon recherchiert - berichten. Nichtjedoch heute schon, weil erst einmal eingesehen werden muss, welche Beschilderung dort, hoffentlich keine Be“schilda-rung“, erfolgt. Denn die sagt zwar aus, wie es dann darinnen vor allem zur Vorfahrt/re.-li. richtig sein müsste. Ich erlaube mir aber jetzt schon anzuzweifeln, ob das zwischen „mit/ohne Rote Fahrbahnstreifen bis hin zum klassischen Kreisverkehr inkl. RadlerInnen“ wirklich alles besser wird.

Fest steht jedenfalls: Letztere haben die schwächsten „Knautschzonen“. Das sollten diese wissen, aber auch die mit den „stärkeren“. Gerade mal "nachzugeben" dürfte das bessere An(zu)geben sein.

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