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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Lachen bei Missgeschick? Ja, so auf der Baustelle Baltic-Schule

10. August 2017 (HL-Red-RB) Haben Sie es auch – und sicher dann nicht selten – beobachtet, dass jemand, der oder dem ein Missgeschick passiert zumindest lächelt oder lacht? Typisch, auf den noch haltenden Bus zuzulaufen, der dann doch einfach abfährt und frau/man auf der Strecke bleibt. Gestern Abend gegen 22 Uhr etwas wohl ungewöhnlicher. Denn wer sollte um diese Zeit noch auf der nahen Baustelle an der Baltic-Schule lachen? Für einen Sicherheitsdienst sprach das nicht. Dafür waren zu viele Lichter zu sehen und Motorengeräusch eines großen Baufahrzeugs zu hören. Ungebetene Besucher oder eine Spätanlieferung von Material? Zu beobachten, dass dort rangiert wurde. Für den Anruf bei der Polizei, wir werden ja ständig zur Zivilcourage aufgerufen, wenn etwas „verdächtig“ erscheint – und nicht einfach wegsehen, für den Anruf war es dann zu spät, weil ein (Lade-) Fahrzeug den Ort des Geschehens verließ und die gegenüberliegende Polizeistation Karavellenstraße ohnehin nur tagsüber besetzt ist. Falls da wirklich etwas Anlass gegeben hätte, doch die Polizei zu informieren, wäre das ohnehin zu spät gewesen.
Die Wirklichkeit war heute morgen dann zu erkennen: der teilweise und mit Betonklötzen auf den Gehweg stehende Bauzaun war von innen „angefahren“ worden und eingeknickt. Klar – das ist lustig und verführt zum besagten Lachen. Das verursachende Fahrzeug wird wohl mit einer Schramme davon gekommen sein.




Bauzaun vorher...






Bauzaun nachher...


Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Davon gekommen allerdings ist allerdings immer noch die für den Bereich der dortigen Baustelle verantwortliche Baustellenaufsicht. Die eigene zum einen, zum anderen zumindest aus meiner Sicht die besagte Polizeistation, zwei Mal von mir informiert wie auch das Bauordnungsamt, dass mehrere Betonklötze, in denen der Bauzaun gesteckt ist, unfallträchtig in den Gehweg ragen, obwohl die Steckmöglichkeiten dieser Klötze durch seitliches Drehen und Umsetzen der Pfähle nur noch bis an den gepflasterten Stichweg heran ragen.

Fall dort Kontrollen von HL oder Polizei stattgefunden haben sollten, muss wohl davon ausgegangen werden, dass diese Stolperstellen für „vertretbar“ gehalten wurden. Falls nicht, ist entweder niemand dort gewesen oder bisher durch das Bauunternehmen die Gefahrenstelle nicht entschärft wurde. Jedenfalls wäre es mehr als „unerfreulich“ wenn dort jemand – vor allem bei Dunkelheit – sich erst verletzen muss, damit endlich diese „Falle“ beseitigt wird. Schuld hat dann wahrscheinlich der oder die Geschädigte – hätte ja aufpassen können...

Bauordnungsamt und Polizei werden noch einmal – und nun nach dem Sachstand - „angefragt“.

Da fällt mir noch etwas ein, hörte einmal „Dumme lachen mehr, weil sie wohl den Ernst der Lage nicht erkennen“. Wie wahr...

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