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Agentur für Arbeit Lübeck

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DSK-Verfahren bei Straßensanierung - eher "Faß ohne Boden"...

31. Juli 2017 (HL-Red-RB) Meinung: Ob solche Straßensanierung "in die Tasche lügen" sein dürfte, eine baufachliche Frage. Eine "Botox-Behandlung", eine Faltenbeseitigung also, die eine gewisse Zeit wirkt, aber, und nun wieder auf den Straßenunterbau bezogen, dann wiederholt werden muss, wenn die Wirkung nachlässt, die Schäden sich also wiederholen.

Dazu wurde im Beitrag zuvor durch die Hansestadt Lübeck folgende Voraussetzung genannt: "Angewandt wird das sogenannte DSK-Verfahren (Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise). Dieses Verfahren eignet sich für alle Asphalt- und Betonstraßen, deren Unterlagen tragfähig sind". Das kann also bedeuten, wenn der Unterbau als solcher angesehen wird, findet dann ein Rückfall in Fahrbahnschäden statt, wenn es darunter keine geschlossene Übereinstimmung in der Fläche gibt, die in Wirklichkeit für Oberflächenschäden verantwortlich ist. Ergebnis: Risse und Absackungen setzen sich nach oben - und erneut - durch.

Befristete Verschönerung also - vielleicht "besser als nichts" verhindert jedoch längerfristig nicht die Notwendigkeit umfassender - also bis "unten hin - Sanierung. Wenn dann Straßen nicht LKW-angepasst sind, und die wirklich besagt baufachliche Waffe etwa gegen die "neuen" LKW-Mehrachser mittels entsprechend stärker belastbarer Straßenkonstruktion vor allem aus finanziell Gründen nicht verwirklicht werden kann, wird auch die derzeit angewandte Verschönerung zu einem "Faß ohne Boden". Solange beispielsweise auch Stadtverkehr-Busse als Kombi "Verbrenner -E" oder nur noch als "E" nicht wirklich vergleichbar "leichter" werden, tragen diese auch zu dementsprechender Belastung der Fahrbahndecken bei. Das allerdings ist eben so...

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