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Agentur für Arbeit Lübeck

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"Einsames" Fahrrad - nach Tagen droht Beschädigung: Was tun?

19. Juli 2017 (HL-Red-RB) Meinung: Die eben vorangestellte Polizei-Meldung habe ich mit Schmunzeln zur Kenntnis genommen. Allerdings aus lediglich persönlichem Grund: Vor Jahren bemerkte ich einmal ein Damenfahrrad im Umfeld, das mehrere Tage "damenlos" herum stand und - aus meiner Sicht zumindest - die Gefahr bestand, gelegentlich beschädigt zu werden oder auch "unberechtigt" zu verschwinden. "Angeschlossen" etwa am nahen Zaun war es nicht. Und ich ging auch davon aus, dass dieses als Rückfahrtgelegenheit - statt Bus oder Taxi - nach Hause unberechtigt genutzt worden war. Also erst einmal in den Keller und - unverzüglich Info an die Polizei, damals an das Hanserevier. Die Station in der Karavellenstraße - bitte nicht nach dieser, sondern nach Buntekuh fragen, wenn mal nötig, sonst ist es bei der Polizeivermittlung, wie vor ein paar Tagen selbst erlebt, nicht bekannt: Es heißt "Buntekuh". Damals wurde mir erklärt, ich solle es ein halbes Jahr bei mir sichern. Wenn sich die Polizei innerhalb dikeser Frist nicht melden würde, "könne ich es behalten". Man kann dieses bei der Meldung erklären, das zu wollen. Das war dann auch so.

Nun der "Hammer": Jahre später habe ich mich ähnlich verhalten und ebenso unverzüglich die Polizei informiert. Da wurde ich, auch dieses Fahrrad war nicht angeschlossen, vielleicht mit einem internen Schloss gesichert, sofort von einer Beamtin des Diebstahls verdächtigt. Mein Hinweis, das hätte ich schon einmal so gemeldet, wies sie mit dem Hinweis, das "könne nie im Leben so gewesen sein" zurück und beharrte auf ihrer Auffsassung. Auf mein Argument, ich hätte das dann wohl kaum unverzüglich gemeldet, reagierte sie eher spöttisch und kündigte einen Streifenfahrzeug zur Abholung des Rades an.

War mir durchaus recht, wir waren ohnehin auch ohne dieses "Fundrad" ausreichend ausgestattet. Vor allem keine Bereitschaft, das Radel selbst "irgendwohin" zu bringen. Dann hätte ich auch für meinen Rückweg sorgen müssen - ggf. auf meine "Kosten". Oder auf meinem Rad sitzend und das andere nebenher. Aber ging nicht, weil "gesichert". Aber so erinnere ich das nicht mehr.

Was mir jedoch sehr merkwürdig vorkam: Da kamen nicht etwa von mir erwartete ein oder zwei Beamte, sondern - vier! Mein Gott, halte mich für einen verträglicen Menschen und war auch bei dem Gespräch zuvor durchaus sachlich und freundlich geblieben, auch wenn ich anderen Anlass hätte haben können. Nun aber reagierten unsere "Freunde und Helfer" mit einem relativ großen Personalaufwand. Arbeitsteilung ist das eine, das andere ggf. deren Erwartung, ich könnte "Widerstand" leisten. Ein Glück für mich, dass kein SEK eingesetzt wurde...

Wie schon - wie im Beitrag "EKZ-Verwahrlosung" beschrieben - wurde an fast identischer Stelle erneut ein Fahrrad über mehrere Tage"abgestellt". Es lag nun bereits beschädigt auf dem Boden. Ein Signal also, sich bzw. mich zu kümmern. Dann unnötig, weil es zwischendurch auf dem "Müllsammel-Fahrzeug" der städtischen "Grünen Gruppe" gelandet war. Das weitere Schicksal des Drahtesels, oder war es sogar eine "Eselin", ist mir nicht bekannt. Mag es im Fundbüro der Hansestadt gelandet sein - oder nicht. Dann, wenn, hätte es zumindest Chance auf Weiterleben über die regelmäßigen Versteigerung von Fundrädern. Oder, noch besser, es hat sich vielleicht jemand(in) gemeldet, der oder die dieses schon vermisst hat.

Warum "immer wieder diese Meinungen"? Nun, die Redaktion hat sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur über, sonden auch für Lübeck zu "berichten". Gewichtig, mit "Meinung" vor allem auf (lokale) Dinge aufmerksam zu machen - aus welchen Gründen auch immer. Andere mögen das anders machen - immerhin nennen sich einige Publikationen weiter "Lübeck(er)..." - das fällt mir oftmals und dabei immer schwerer nachzuvollziehen.

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