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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Publikation mit "Lübeck" im Namen verpflichtet zu Lokalem

10. Mai 2017 (HL-Red-RB) Meinung / Medienecho: Den heutigen Redaktionsbeginn möchte ich noch einmal nutzen, um erneut ein "klares Wort" an gewisse lokale Medien richten, die sich nach wie vor damit "zieren", ohne solcher zu entsprechen. Denn das Wort "Lübeck" ist oftmals weniger als eine Hülse, weil alles andere stärker in der Berichterstattung steht, als eine angemessene zu "Lübeck" sein müsste. Sicherlich kann nicht berichtet werden, wenn Termine nicht besucht werden. Aber es gibt Anlässe, die für eine kompetente Redaktion unverzichtbar sind. Ausreden wie "kein Personal oder ungüstige Tages-Abendzeit" zählen dann nicht, wenn für solche Publikationen auch noch "bezahlt" werden muss.

Meinen Anlass, wieder einmal darauf hinzuweisen, ist das Beispiel der Top-Sportlerinnen und -sportler, die - wie in jedem Jahr - für hervorragende Leistungen mit der Sportplakette der Hansestadt Lübeck geehrt werden. So - und nun zum "Medienecho" - kann es nicht sein, dass es lediglich in einer Seitenspalte heißt "Sportplakette für Läbecks Athleten" und im übrigen mehr Platz für Allgemeines steht, als die - bis auf "Gold" von der Hansestadt übermittelte Namensliste zu bringen. Ein Archiv-Foto vom "Sportplatz" mit Ruderer Max Munski - der nicht einmal auf dem Empfang zugegeben war. Kann frau/man natürlich nicht wissen, wenn die Ehrung nicht besucht wurde. Jedenfalls dürfte nicht nur d. E. völlig unverständlich sein, "unsere" lübschen Top-Athleten nicht auch bei solchem kompakten Zusammentreffen eine angemessene publizistische Ehre zu erweisen. Es gibt schließlich auch noch den Begriff "Motivation", der mit Sicherheit bei vor allem dem jüngeren Nachwuchs eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt.

Dagegen "Schöner sitzen in der Altstadt" mit drei Fotos, zu denen ich nur sagen möchte, dass die meisten dieser Strafbänke zu niedrig sind, keine Rückenlehne haben (in Travemünde mal auf einer Viererbank drei Lehnen). Warum diese verschmutzt sind, dürfte bekannt sein, und wenn schon "repapiert oder ausgewechselt" wird, sollte beim Materialeinsatz soweit vorbereitet über die notwendig dunklere Lasur Kompetenz gezeigt wird, damit dieses Flickwerk nicht zu sehen ist. An anderer Stelle - im Internet - zu lesen "Lübeck hat eine Bank-Krise - Früher warteten Travemünder Tagelöhner auf der Lögenbank auf Angebote. Heute warten die Travemünder auf die Lögenbank. Die ist seit Jahren verschwunden. Ersatz gibt es nicht. Die Stadt habe angeblich keine Sitzbänke mehr. Der Ortsrat findet drastische Worte." Das ist so kläglich - weil nicht zu glauben, weil beispielsweise - soweit hier bekannt - u. a. eine Busbucht an der Kreuzung Korvetten-/Fregattenstraße entfernt werden soll, obwohl sich durch den - auch zuvor nicht zu erwartenden - Halt des Busses hinter ihm Fahrzeuge zu eigener Überraschung auf der Fahrbahn der Fregattenstraße stehen bleiben müssen, wenn sie etwa nicht gleich in der Korvettenstraß0e überholen können wegen Gegenverkehrs. Eine unnötige und vorhersehbare neue Gefahrenquelle also. Warum so ausführlich? Nun, diese völlig unsinnige Maßnahme kostet angeblich 60.000 Euro. Für besagte Bank in Travemünde kein Bestand vorhanden - und kein Geld für Neubeschaffung?

Zurück zu Medien, die die Möglichkeiten lokaler Berichterstattung nicht angemessen nutzen: Wenn dann Leserinnen/Leser sogar vorrangig Quellen aufsuchen, die aktueller und lokaler berichten, muss "sich" ncht gewundert werden. Das verhindert übrigens nicht, wenn Erstgenannte versuchen, "bevorzugt" in der Nachrichtenkette stehen zu wollen, das nicht immer Erfolg hat. Zumal auch vor Ort bewiesen ist, dass das, was "nichts kostet", nichts taugt. Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel. Auch als Aussage "gespiegelt"...






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