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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Einigung Tarifstreit öffent. Nahverkehrs - Klatsche für ver.di?

24. März 2017 (HL-Red-RB) Meinung: Nein, keine Meldung der Gewerkschaft vorab, sondern meine Meinung zu einem Ergebnis, das aus meiner Sicht auf Forderung der Gewerkschaft und nun dem Ergebnis geradezu "kaum glaublich", wenn auch dem Boden von Tatsachen und Verhältnismäßigkeit stehen mag. Ich will nun gar nicht noch einmal die ursprünglichen "Zahlen" aus dem Papierkorb holen, zu denen die Arbeitgeber von "fünf" gefordferten Prozent sprachen, die für sie als nicht vertretbar dargestellt wurden. Nun sind es wahrscheinlich 2,2 Prozent geworden, was doch recht "merkwürdig" klingt. Überzogene Forderung und überzogener Streik, denkt man an Streikbeginn und -dauer. Vor allem, wie Lübeck-TeaTime schon vorab feststellte, dass da wieder einmal die "Schwächsten" davon betroffen waren: Menschen, die vom Streikbeginn 3 Uhr zu ihrem Arbeitsbeginn bis hin zu SChülerinnen und Schüler später die wirklichen "Opfer" waren.

Gerade in Lübeck weiß frau/man um unterschiedliche Arbeitsverträge: nämlich "alt bis Neueinstellungen", unabhängig vielleicht zudem FahrerInnen betreffend, was - wie auch immer - von außen her keine Einschätzung möglich macht. Ein anderes Thema (?) – gerne ein anderes Mal.

Nun nicht mehr so genau in Erinnerung - waren es geforderte 150 - nun 80 Euro, also 2,2 Prozent. Muss ich das verstehen? Ich jedenfalls kann es nicht. 2,2 Prozent für alle - also einfach für alle zum Bisherigen dazu?

Auf jeden Fall aus meiner Sicht jetzt eine ggf. vernünftige Einigung zwischen den Verhandlungspartnern. Nur zuvor zwei Streiks, die das Ergebnis in keiner Weise wiederspiegeln. Nur bitte - nicht wieder zu Lasten besagter Menschen, die solche Unverhältnismäßigkeit ab 3 Uhr absolut nicht verdienen. Ich jedenfalls sage meine Meinung dazu: Ein Gewerkschafts-Bluff, der innerhalb zumindest der dritten Verhandlungsrunde schon ein Ende hätte finden können und müssen - damit auch der zweite Streik unnötig.

Was hatte ich doch vorgeschlagen: Betroffene verbarrikadieren die Zugänge zu den Gewerkschaftshäusern, dass dort auch gemerkt wird, was "Demokratie" bedeutet - auch unangemeldet: Streik gegen den Streik. Wie das organisiert werden könnte - zugegeben - keine Ahnung...

Hier aus HL-live die Meldung zum Ergebnis - als "Medienecho":

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Personennahverkehr der Städte Kiel, Lübeck und Flensburg und Neumünster sind am Donnerstag, 23. März 2017, mit einer vierten Verhandlungsrunde fortgesetzt worden. Nach intensiven Verhandlungen konnte eine Einigung erzielt werden.

Für die Mitarbeiter gibt es eine Erhöhung von 2,2 Prozent ab 1. Januar 2017, mindestens 80 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. "In der vierten Verhandlungsrunde sind beide Seiten aufeinander zugegangen, so dass ein Abschluss möglich wurde und weitere Streiks abgewendet werden konnten", so Wilfried Kley, Verbandsgeschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV) Schleswig-Holstein.

"Neben der prozentualen Erhöhung sorgt der Mindestbetrag für eine soziale Komponente. Die finanziellen Belastungen für die Unternehmen sind gerade noch vertretbar", so Paul Hemkentokrax, Geschäftsführer der Aktiv Bus Flensburg GmbH. Die Einigung steht bis 31. März 2017 unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Gremien der Gewerkschaft ver.di.

"Ich gehe davon aus, dass die Genehmigung auch erteilt wird und weitere Streiks nicht bevorstehen", so die Einschätzung von Kley.
Die Busse der Stadtwerke Lübeck fahren wieder.

Die Busse der Stadtwerke Lübeck fahren wieder.

Autor: KAV ."

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