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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Na geht doch: "Rodung" Baltic-Schule aufgeräumt

24. März 2017 (HL-Red-RB) Meinung: Wer sich da mehr freuen soll - Lübeck-TeaTime oder die Natur vertreten durch die Vogelwelt? Das ist hier die Frage. Vielleicht noch der "Fachbereich Biologie" der Schule, der aus meiner Sicht auch hätte reagieren sollen oder sogar müssen. Vielleicht gilt der Blick dort nur vom Zuweg bis zum Verlassen der Schule. Ja, ich erlaube mir auch nachträglich noch diese kleine Kritik. Jedenfalls war der Beitrag in Lübeck-TeaTime zu Kahlschlag bis Rodung auf besagtem Gelände, genauer in diesem Fall auf der anliegenden Ecke der ehemaligen Otto-Passarge-Schule. Gegenstand besagter Kritik an radikalen Schnitt- und Fällarbeiten an Busch und Baum dort, wo bisher ein Eldorado für die Vogelwelt vorhanden war, so dass dort sogar beispielsweise Zaunkönig, Rotkehlchen und Zilpzalp als Bodenbrüter ihren Lebensraum gefunden hatten.



Zaunkönig

Ein Foto, das mir vor einiger Zeit auf dem nachbarlichen Rasen des Stichweges hinter dem Einkaufszentrum Buntekuh gelang. Ein Dokument also sogar...

Zwar „auf den letzten Drücker“ erfolgt kürzlich und noch vor Beginn des Verbotes lt. §39, Abs.5 Bundesnaturschutzgesetzes „Bäume, … Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze (bestimmter Bereiche“ in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen “ durchgeführt, blieben hier jedoch eine Vielzahl von Wurzelwerk und Stubben stehen oder liegen. Darin neue Nester als Ersatz einzurichten und mit der Brut zu beginnen eine Gefahr damit, durch späteres Entfernen und Räumen, diese erneut zu verlieren, Damit zu erwarten ein Abwandern und vor allem auch als Folge rückläufige „Bestandszahlen“.

Auf diesseitiges Bemühen schließlich vor ein paar Tage die Zusage des Gartenbau-Unternehmens der Auftragsseite gegenüber, die abschließenden Auiräumarbeiten „schnellstmöglich“ vorzunehmen. Ich allerdings hätte gerne von „unverzüglich“ gehört, wobei die relativ niedrigen Temperaturen allerdings besagte „Gefahr“ zunächst noch minimiert haben dürfte. Wie auch immer: Es ist getan.



Vorher...


Nach dem Ab-/Aufräumen. Aber so kann das auch nicht bleiben. Was folgt? Neuanlage oder „was“?

Fotos © Reinhard Bartsch, Lübeck


Was allerdings nun mit dem Brachgelände passiert, ist hier noch nicht bekannt. Von einem Bereich der Hansestadt Lübeck jedenfalls wurde mir bestätigt, dass dort derzeit keine Maßnahme vorgesehen ist. Ob also baulich oder als „Neu-Anlage“ - frau/man darf gespannt sein. Insoweit ist dieses Thema für Lübeck-TeaTime noch nicht abgeschlossen – versprochen. So jedenfalls kann es auch nicht bleiben – wenn auch eine (fragwürdige) Chance für die Natur zu „Wildwuchs“ - Stichwort also ggf. „Neuanlage bzw. Nachpflanzung...“ ?

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