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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

„Nachgang“ zum auch kritischen Journalismus am Streik-Beispiel

18. März 2017 (HL-Red-RB) Meinung: Verantwortlich also für den erneuten Streik, der zudem wieder die trifft, die keine Möglichkeit haben, dem auszuweichen, weil keine eigene Fahrmöglichkeit beseht. Vor allem Menschen, die eine Tätigkeit ausüben, die eben so früh beginnt, während andere noch "selig schlafen". Und wenn die Arbeitsaufnahme nicht erfolgen würde, entstünde - "Chaos" von Produktion bis Service. Dazu ist "Übung", dass Unpünktlichkeit pp. in der Verantwortung der ArbeitnehmerInnen steht.

Kaum vorstellbar, dass den Streik aufrufenden Gewerkschaftler auf den Busverkehr angewiesen sind - deren Arbeitstag dürfte "wie gewohnt" beginnen. Streikrecht hin, Streikrecht her - das garantiert unsere freiheitliche Demokratie im Grundgesetz. Nur sollte schon aus dem Wort "Grund" geschlossen werden, dass dieser angemessen, also einer Verhältnismäßigkeit entspricht.

Verständnis für den Streik? Nein. Nicht wieder in den Städten, die das gerade hinter sich haben. Schleswig-Holstein kann auch in bisher unbeteiligten Bereichen von einem Streik betroffen werden. Wäre nur "fair" - mir jedenfalls tun besagte Betroffene wie in Lübeck bis hin zu SchülerInnen und Schülern mehr als leid. Wie wäre es beispielsweise, die Eingänge der "veranstaltenden" Gewerkschaft so zu verbarrikadieren durch vom Streik Betroffene, dass die "Büros" nicht erreicht werden können? Wie würde darauf reagiert werden? Räumung durch Polizei? Wäre doch nett, wenn am Montag dann alle gemeinsam "im Regen stehen würden". Nur ein Gedanke zum Schmunzeln, auch wenn, zugegeben, nicht realisierbar. Vielleicht aber zumindest ein kleiner Denkanstoß...

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