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Agentur für Arbeit Lübeck

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HL-Fahrradwege durch Abrechnungsschlamperei so schlecht?

22. April 2009 (HL-red.) Lübeck-Lupe/Meinung zum schlechten Zustand vieler Bereiche des Lübecker Radwegenetzes: Eines der wirklichen Geheimnisse, das jedoch auch zum derzeitigen Zustand vieler Radweg-Strecken in Lübeck geführt haben dürfte, ist eines, das jeder Bau-Fachkundige kennt: In den Bereichen, in denen auch Radwege durch Baumaßnahmen in Mitleidenschaft gezogen werden, ist bereits in der Kostenermittlung die gesamte, betroffene Radwegstrecke - und dabei im ebenso gesamten Umfang - innerhalb einer kompletten Erneuerung hochgerechnet. Warum aber sehen nach Straßenbauarbeiten die Fahrbahnen "wie neu" aus, und bei Radwegen sind lediglich "geflickt". Heißt, von der Schließung von Teilstücken bis hälftiger Wiederherstellung. Wenn man das über Jahre so treibt, sieht es irgendwann so aus - wie in Lübeck! Dabei wäre es ganz einfach, solches zu vermeiden: Bei "Bauabnahmen" muss kontrolliert sowie ggfs. beanstandet und vor allem durchgesetzt werden, dass ein "ordnungsgemäßer" Zustand der Radwegflächen eben voll-flächig wieder hergestellt wird.

Zuvor darf eben eine Gesamtauszahlung an Bauausführende nicht erfolgen.

Ähnliches Beispiel: Beim Umbau des Bereichs des Einkaufscenters Buntekuh während zufällig günstiger Wintermonate wurden nachbarliche Wege mit schwersten Baufahrzeugen "verdichtet". Nichdt das Wurzelwerk der Bäume haben nun zu Stolperbereichen geführt, sondern die Wege wurden "von oben" geschädigt. Außerdem Plattenbereiche und Kantensteine beschädigt und - durch die bauausführenden Unternehmen nicht "repariert". Kann man sich leisten - wenn die Bauaufsicht nicht "abnimmt" - oder wegschaut. Dazu schlimm, dass auf wiederholte Hinweise nicht reagiert wurde.

Dementsprechend sieht es heute hier wie da aus - wie es nicht sein müsste. Vor allem bei den Radwegen wurde - und davon ist auszugehen - die gesamte durch Baumaßnahmen beeinträchtigten Fläche so bezahlt wurden, als seien sie wieder wie "neu". Grundsatz ist jedoch im seriösen Umgang von Auftraggeber und ausführendem Handwerk, nach "Aufmessen" abzurechnen. Die Frage kann außerdem so sein, wem diese "Ersparnisse" zugute gekommen sind...

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