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Agentur für Arbeit Lübeck

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Braucht's auch "anderer Glaube" eines Reformators wie Luther?

08. Jan. 2017 (HL-Red-RB) Meinung: Gedanken zum heutigen Sonntag: Braucht es auch in anderem Glauben eines Reformators Dr. Martin Luther? Dr. Martin Luther hat vor 500 Jahren die Reformation den bis dahin römisch katholischen Christenglauben auf den Weg gebracht. Nicht in der Absicht, eine Trennung auszulösen, wenn es auch damit zum evangelisch lutherischen Glauben und „eigener Kirche unabhängig von Rom“ kam. Das wird in diesem Jahr auch in Lübeck gefeiert. Vielleicht nicht allseits so recht bekannt, dass sein Weggefährte Johannes Bugenhagen diese Kirchenreform und damit die neue Kirchenordnung, wie auch u. a. andersorts nach Norddeutschland, brachte. Der eben vorgestellte Beitrag zur Konzerteinladung der Mariengemeinde in die Musik- und Kogresshalle, die ich eher im Gotteshaus selbst erwartet hätte, auch wenn dort bestimmte Voraussetzungen hätten ergänzt werden müssen, hat mich erneut überdenken lassen, dass es für den Mönch Dr. Martin Luther vor 500 Jahren mehr als mutig war, sich damals in der römisch katholischen Kirche kritisch, wenn auch gegenüber der Arroganz Roms zu glauben, dass diese mit dem Papst den Vertreter Gottes auf Erden hatte, der damit als „unanfechtbar“ galt, mit dieser auseinander zu setzen.

Ich denke, Gott selbst hat das mit Luther geregelt. Und ob es längst oder auch nun sinnvoll wäre, beide Kirchen – die katholische wie ev. .lutherische – wieder zusammen zu führen, ist wohl eher nicht zu erwarten, zumal Gott diese weniger aktuell sehen könnte. „Tausend Jahre sind wie ein Tag vor Gott" heißt es doch. Mir wäre es lieber, statt solcher Kooperation käme es zu mehr Frieden auf Erden.

Ein Gott - ein Altes Testament, das Geschehnisse vorhergesagt hat und einiges bereits eingetreten ist: Die Bibel von Menschen geschrieben, die 10 Gebote durch Moses als Tafeln gezeigt und damit ab da aktulle Regeln vermitteln. Dann durch Jesus Umkehr von „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ auf sinngemäß „wenn Dir auf die linke Backe geschlagen wird, die rechte hinzuhalten“ - also eine andere Art der Auseinandersetzung darauf – statt beispielsweise Rache. In anderen Religionen auch Gebot, scheint dies gerade in diesen Tagen von einer bestimmten, immer noch weitgehend und weiter leider über das „Krummschwert“ anders gesehen. Ich habe kürzlich das Beileid einer islamischen Gemeinde in Deutschland zum Anschlag in Berlin, die sogar den kirchlichen in Deutschland gleichgewertet wird, recherchiert und mit geradezu Entsetzen vernommen, dass diese die Weltherrschaft des Islam anstrebt. Ob dabei Toleranz gegenüber anderen Religionen gewährt wird? Diese Gemeinde missioniert jedenfalls innerhalb christlicher Toleranz also (wohl nicht nur) in Deutschland. Das sollte die christliche Kirche in mancher deren - also islamischen Glaubens – versuchen. Was darauf passiert, ist hinreichend bekannt - bis zu grauenhaften Beispielen.
Auf dem eingetretenen und sogar militätischen Kampf um diese Herrschaft möchte ich nicht weiter eingehen. Vielmehr einfach nur in unser Land schauen, was hier „gerade“ passiert. Die Toleranz aus der Bergpredigt ist eines, unsere demokratische Grundordnung um Recht und Gesetz eine weitere.

Leider haben die „Veranstaltungsfahrten“ über Bus und Bahn in Köln zur Silvesterfeier in Köln erneut gezeigt, dass da noch viel Anpassung notwendig ist von unseren „Gästen und Zuwanderern“ aus Ländern Ländern, wo Frauen – und ich kann es kaum glauben - dann schon ohne Folgen Freiwild sind, wenn sie nur allein das Haus verlassen und auf der Straße gehen.

Es scheint also nicht nur, dass die deutsche Sprache zu erlernen ist, sondern auch unser Grundgesetz vorrangig vermittelt wird, um nicht zu sagen, dass diese nicht nur erkennen müssen, dass ihnen in der Heimat Märchen erzählt werden, beispielsweise wären auch hier Frauen rechtlos und würden hier ähnliche Freiheiten und darüber hinaus bestehen. Wer hier gegen Recht und Gesetz verstößt, zeigt damit, dass er besagten Märchen glaubt – oder meint, sich das in unserem Recht(s) erlauben zu können.

Wer gegen das deutsche Recht verstößt, ist unter bestimmten Voraussetzungen kriminell. Das gilt auch bei Bedienung verschiedener Identitäten. Wenn nun gefordert wird, dass sich alle Zuwanderer erneut überprüfen lassen müssen, damit alle Erkennungsmerkmale wie Fingerabdrücke vorliegen, müsste eigentlich Verständnis vorhanden sein. Nur so können Versäumnisse ausgeräumt werden. Bei strafrechtlicher Verurteilung hier Gefängnis - statt Abschiebung?

Nein, ich tue hier niemandem den Gefallen, dazu eine Antwort zu geben. Auch nicht als Meinung. Aber wenn da nicht wirklich sehr, sehr rasch etwas passiert – schadet vor allem denen, die von Anfang an unsere Demokratie schätzen und sich dementsprechend verhalten. Denn genau das ist das Problem, indem alle über „einen Kamm geschert“ werden könnten.

Was ich allerdings vermisse, aber stärker erwarte: Die „Zuwanderer“ müssen sich viel mehr als große Gemeinschaft gegen diejenigen zeigen, die ihnen durch besagtes Fehlverhalten schaden. Und was ich mir irgendwie wünsche: Einen „islamischen Luther“, der es schafft, seinen Glauben so zu vermitteln und zu einer Reformation zu führen, wie der christliche Glaube das längst und vor 500 Jahren erleben durfte. Sicherlich kein „Kinderspiel“ zu dem, was angeblich oder ggf. im Koran gefordert wird: Weltherrschaft ob mit oder ohne Toleranz - bei "einem gemeinsamen" Gott?

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