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Agentur für Arbeit Lübeck

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Baugebiet Wasserkunst: Und plötzlich war die Thuja weg...

16. November 2016 (HL-Red-RB) Medienecho/HL-live: "Die Einwohnerversammlung am 5. Juli hatte beschlossen, dass im Baugebiet Wasserkunst ein besonders schöner Baum erhalten bleiben soll. Am Dienstag, 15. November, erreichte der Antrag den zuständigen Umweltausschuss. Der musste nicht lange diskutieren. Die Thuja wurde inzwischen gefällt.
Das Interesse an den Einwohnerversammlungen der Stadt ist gering. Das könnte auch daran liegen, dass die Beschlüsse, die dort gefasst werden, nicht besonders ernst genommen werden. Sie landen zwar in der Bürgerschaft und werden auf die Fachausschüsse verteilt, dort aber oft nur kurz behandelt. Der Grund: Die Einwohner sind in den Ausschüssen in der Regel nicht dabei. Damit kann niemand ihre Position vertreten.

Bei dem Baum auf dem Gelände der Wasserkunst ist vermutlich ein Verwaltungsfehler geschehen, räumte Umweltsenator Ludger Hinsen ein. In den Gremien ist nur der Antrag angekommen, dass "ein Baum von besonderer Bedeutung" erhalten bleiben soll. Von einer "Thuja" ist schriftlich nichts angekommen. Die Bauverwaltung habe sich entsprechend an die Arbeit gemacht und die große Eiche gerettet. Dafür mussten die Pläne geändert werden und ein Gebäude versetzt werden. Das sei auch umgesetzt worden.

Ein Trost für die Einwohner, die im Juli ins Rathaus gekommen waren: Die Thuja sei ohnehin nicht zu retten gewesen, so die Verwaltung. Sie hatte Wurzeln unter einem Wasserbecken, das abgerissen wurde. Damit hatte sie keine Überlebenschance.

Umweltsenator Ludger Hinsen sagte im Ausschuss zu, den Vorfall zu klären. Jetzt wird geprüft, warum aus dem Antrag zum Erhalt einer Thuja ein "Erhalt eines Baumes von besonderer Bedeutung" wurde.

Text-Nummer: 110597 Autor: VG."

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