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Agentur für Arbeit Lübeck

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Brunnen-Rückbau am Burgfeld - Neue Uhr wäre wichtiger

25. September 2016 (HL-Red-RB) Meinung: Die nachfolgende Pressemeldung ist sicherlich informativ, beantwortet jedoch auch mit dem Hinweis "...Hinsichtlich der geplanten vollständigen Umgestaltung des Gustav-Radbruch-Platzes erweist sich der Rückbau des Brunnens als wirtschaftlichste Variante" wirklich als Notwendigkeit der Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt?

Wie auch immer wieder noch tiefere Löcher in den Schuldenschrudel zu verantworten ist, anstatt die Becken zumindest weiter so zu belassen, wie sie sind, eine ernsthafte Frage. Wie auch die "neue Flaniermeile Untertrave" die simpelsten Rechenregel, die auch für einen öffentlichen Haushalt gilt, missachtet, gilt das ebenso für den Brunnenrückbau am Radbruchplatz. Das Argument, "Schulden im Stadtsäckel dürften später unsere Kinder und Enkelkinder nicht belasten", gilt offenkundig weder für die städtische Politik noch die Stadt selbst. Sonst würde manche verzichtbare Maßnahme gar nicht erst angegangen. Zur besagten Brunnenanlage dürfte nur damm eine Notwendigkeit zu Maßnahmen gegeben sein, wenn etwa die Verkehrssicherheit gefährdet wäre. Fraglich, ob das dort wirklich so war.

Ausnahme für die Arbeiten wäre selbstverständlich, wenn diese mit eigenen Kräften und vorhandenen Materialien vorgenommen werden könnten. Wie noch zu lesen, entstehen nun wieder 24.000 Euro, über die sich selstverständlich die "freie Wirtschaft" freut...

Was allerdings völlig unverständlich ist, und es mag sein, dass eine auf solchem Bus-Zentrum unverzichtbare Uhr, die es einmal gegeben hat und nur noch der Sockel vorhanden ist, nicht vorhanden oder erkennbar ist. Wer auch immer im Zusammenhang mit der Neuaufstellung von Uhren verantwortlich war oder ist, hier wurde diese "verschlafen".




Hier wieder eine Uhr (vorheriger Sockel siehe roter Pfeil) aufzustellen wäre wohl wichtiger gewesen, als die - wenn auch verwahrlosten - Brunnenbecken (blauer Pfeil) nun rückzubauen.

Foto © Reinhard Bartsch, Lübeck

Eine Farce am Lindenplatz: Dort zeigen zwei nachbarliche Uhren die Zeit an, nein - genauer: zumeist nur eine, denn die andere gilt ggf. für einen anderen "Erdteil". Dabei ist schon relativ nah eine Uhr am Bahnhofsgebäude zu sehen.

So wie auch oftmals an anderer Stelle in dieser Stadt, wenn sogar gelegentlich eine Uhr auf der einen Seite die ggf. richtige Zeit, auf der anderen eine abweichende zeigt. Beispiel am Kohlmarkt. Mag aber sein, dass nach Monaten fehlender Übereinstimmung zwischenzeitlich endlich korrigiert wurde.

Hier zum Pressebericht der Hansestadt Lübeck zu o. a. Rückbau des Brunnens:

"Abbruch beste Alternative hinsichtlich angestrebter Umgestaltung des Gustav-Radbruch-Platzes.
Der Burgfeld-Brunnen auf dem Gustav-Radbruch-Platz wird ab ... zurück gebaut. Die Abrissarbeiten und die anschließende Widerherstellung der Grünflächen werden etwa zwei Wochen andauern. Der Straßenverkehr wird von den Arbeiten nicht beeinträchtigt.
Im Vorfeld wurden verschiedenen Alternativvarianten zum Abriss überprüft. Eine erneute Instandsetzung des 1964 erbauten Bauwerks stellte sich aber auf Grund des hohen Schädigungsgrades des Brunnen als unwirtschaftlich heraus. Alternativ wurde die vorübergehende Verfüllung und Bepflanzung geprüft, jedoch wären diese Kosten annährend äquivalent den Abbruchkosten. Hinsichtlich der geplanten vollständigen Umgestaltung des Gustav-Radbruch-Platzes erweist sich der Rückbau des Brunnens als wirtschaftlichste Variante.
Den Auftrag für die Rückbauarbeiten hat die Firma Bernd Grabowski, eine Abbruchgesellschaft aus Lübeck erhalten. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen etwa. 24.000 Euro.
Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und ist bemüht, eventuell auftretende Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten."

Quelle:
Hansestadt Lübeck / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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