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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Warum immer "Buntekuh" Lübecks Stadtteil-Prügelknabe?

31. März 2009 (HL-red.) Lübeck-Lupe/Meinung: Dass die Medien "ständig'" als sozialschwache, -benachteiligten oder sogar "unsicheren" Stadtteil Lübecks darstellen, ist keine Neuigkeit. Auch Frauen sind hier "besonders" gefährdet. Ein Unsinn, der ständig fortgesetzt wird. Oftmals gemeint der Hudekamp, der auch eine "andere Straßenseite" hat. Oder lange Zeit die Autobahnabfahrt "Moisling", die jedoch nicht nach Moisling führte, sondern auf der anderen Seite der Trave nach - Buntekuh. Wer im Glashaus sitzt, werfe den ersten Stein: Welcher Stadtteil schreibt nicht auch gelegentlich Schlagzeilen?
Und hat man schon einmal gelesen, dass eine gewisse Tageszeitung in Buntekuh ihren Sitz hat? Herrenholz - ja, aber die Adresse vom Stadttteil her ist - Buntekuh.

Könnte man annehmen, politisch hätte man sich aus besagt angeblichem Grund besonders um Buntekuh gekümmert. Auch falsch - um den Hudekamp ja. In der jüngeren Vergangenheit - zumindest nach Auflösung der Sozialberatungsstelle Korvettenstraße - wenig bemerkenswerte Aktionen vom Architektenwettbewerb bis zu den vielen Tausend Euro, die jetzt für den Stadtteil ausgegeben werden sollen. Ein eigens aus Hamburg geordertes "Buntekuh-Büro" soll zwischenzeitlich Wege aufzeigen. Was hier immer gefehlt hat: ein Stadtteil-Treff. Ein Mehrgenerationen-Haus, das hier sinnvoller gewesen wäre, als die längst vorhandenen in "seriöseren" Stadtteilen. Mitunter ist es aber auch die Frage, wieweit man sich als politische Vertreter außer vor Wahlen "kümmert". Leider wurde hier nur "gekummert".

Mehr "Mitarbeit" von Buntekuh'erInnen? Die letzte Kommunalwahl hat es mit einer Wahlbeteiligung von rd. 27 (nicht 35 wie insgesamt Buntekuh) im Bereich Korvettenstraße gezeigt: Die Anwohner haben keine Lust mehr, sich zu engagieren. Und wenn, sind es ohnehin immer die "bekannten" Gesichter. Aber stimmt: Ein neuer Brennpunkt ist entstanden - das EKZ, das Ausgangs- und Treffpunkt für Nerviges ist. Ein Bereich, den nach dem Umbau bereits wieder zwei Geschäfte verlassen haben. Man mag es kaum glauben - aber das EKZ hat einmal kräftig geblüht. Leider hat man nachzupflanzen versäumt. Ein Selbstgänger jedenfalls ist dies nicht. Vor allem sollte der Betreiber endlich einmal darum kümmern, dass hier nicht nur "Miet-Einnahmen" stimmen sollten, sondern das Umfeld nicht weiterhin an Wohnqualität verliert. Leider zeichnen sich gewisse "Störungen" bereits wieder ab - nur noch eine Frage "steigender" Außen-Temperaturen.


Und nun wird die Mortzfeld-Schule Beethovenstraße auch noch durch Presse und - im Radio "nachgeplapert" - in Buntekuh "angesiedelt". Entspricht genau der nachlässigen oder fehlenden Kenntnis, von Recherche gar nicht zu reden, was in Buntekuh "wirklich" läuft. Aber ohne Orts- auch keine Sachkenntnis. Das überzeugt nicht einmal den "Nachbarn"...

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