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Agentur für Arbeit Lübeck

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Was eigentlich ist amTag derDeutschenEinheit noch inErinnerung?

O3. Oktober 2014 (HL-Red-RB) Meinung: Heute, am Tag der Deutschen Einheit", feiern sich vor allem PolitikerInnen um den "Erfolg" des Mauerfalls im Jahre 1989, innerhalb Deutschlands. Demonstrationen im damals längst auch faktisch etablierten DDR-Staat ließen im Westen aufhorchen, wenn auch vielleicht weniger "ernst" genommen. So soll an dieser Stelle betont werden, dass von Leipzig diese Demos als "„Montagsdemonstration“ ausgegangen sind und sich vor allem auf Arnstadt, Dresden, Halle, Karl-Marx-Stadt, Magdeburg, Plauen, Potsdam, Rostock und Schwerin ausgeweitet hatten.

Wunderte frau/man sich vielleicht noch, dass da im Grunde "staatseitig" wenig oder auch gar nicht dagegen eingeschritten wurde. Die kommunistischen Oberern jedenfalls schienen nicht wirklich das Zeichen zur Unterdrückung dieser Demos erkannt zu haben. Ob dazu jedoch schon in Moskau "Schublade" dazu etwas - im Gegensatz zur Bonner - gelegen hat, mag getrost zumindest auf den "Rhein" bezogen bezweifelt werden. Und ob es wirklich ein rethorisches "Versehen" war, erstes freies Passieren der Grenze Ost/West zu ermöglichen, wenn auch eigentlich dann keine "Rückkehr" vorgesehen, entwickelten sich zu einem Öffnen der Grenze in beide Richtungen, auf die Moskau "immer noch nicht reagierte" - oder ein Schritt, der längst vorbereitet und "verabredet" war?

Gerade in diesen Tagen verwundert es nicht, dass der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder sich als „Rußland-Versteher“ sieht oder als solcher gesehen wird. Wer übrigens sollte zur Ukraine-Krise vermutet haben, dass der russische Staatspräsident Putin zu allem die Hände in den Schoß legen und geschehen lassen würde, was ihm von seinen Landsleuten als im Stich lassen angesehen werden könnte. Blauäugig oder naiv die Reaktion des Westens? Im Falle der Maueröffnung sah das völlig anders aus – da erinnert man sich an die hemdsärmelig gemeinsam spazieren gehenden Staatsorberen Michail Sergejewitsch Gorbatschow,
der von März 1985 bis August 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und von März 1990 bis Dezember 1991 Staatspräsident der Sowjetunion war, und Helmut Kohl, von 1982 bis 1998 der sechste Bundeskanzler der BRD.

Was da Archive eines Tages dazu "sagen" werden, mag weniger im Nebel des Völkerrechtes verschleiert bleiben. Was den II Weltkrieg jedoch angeht, scheint vor allem in Großbritannien auch nach Ablauf bestimmter Frist weiter weitgehend „Verschluss“ angesagt. Vielleicht auch nur noch nicht in den Focus der Medien geraten oder nur geschickt verborgen, obwohl Historiker längst daran und darin arbeiten.

Nun sind das zwei Paar Schuhe zu sein. Und auch die Frage wer später "für oder gegen" die Wiedervereinigung, nein besser - der Vereinigung der beiden Staaten BRD und längst der DDR war - müßig. Dem zeitgenössischen Beobachter jedenfalls dürfte das vielleicht weniger Kopfzerbrechen machen - vor allem unter dem Erleben der Entwicklung eines gemeinsamen Europas. Wie hieß es zur BRD und DDR: „ ...es muss zusammen wachsen, was zusammen gehört“! Dennoch muss die Frage erlaubt sein, warum in der Medienszene sich der Groß-Bereich der ehemaligen DDR als "mitteldeutsch (er Rundfunk) bezeichnet. Also nicht mit "Ostdeutschland". Vielleicht eine Geste an diejenigen, die über die Wirren des I. und vor allem II. Weltkriegs ihre Heimat verloren haben. Wirren entstanden aus der Arroganz des Adels um die Herrschaft in Europa und auch der Welt, was über entsprechende der aufkeimenden Demokratie in Deutschland einen Nährboden zur wirklichen Katastrophe bescherte. Übrigens haben nicht nur Deutsche „Heimatland“ verloren - blickt frau/man nur nach Polen. Ein Land, aus dem letztlich über „Solidarnoœæ und Papst“ der Impuls zur Neuordnung in Europa ausging. Das sollte heute vor allem nicht vergessen werden.

Die "Änderung" des Tags der Deutschen Einheit vom 17. Juni auf den 3. Oktober soll jedoch an dieser Stelle kein Thema sein. Zumals es dazu immer noch "unterschiedliche" Meinungen gibt.

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