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Agentur für Arbeit Lübeck

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"Warm-up"-Demos friedlich - aber wer zahlt(e) den SL-Sonderbus?

22. März 2009 (HL-red.)Meinung: Ach ist das schön - wie die Polizeimeldung ergab -, dass alles so ordentlich verlief, "wenn auch wieder Vermummte dabei waren oder "einiger Einfallsreichtum gezeigt wurde". Brav so! Und klug, die rechte Szene durch die Hintertür des Bahnhofs in die Stadt zu geleiten. Dazu mit einem Sonderbus des Stadtverkehrs. Musste der etwa "bezahlt" wereden? Soweit zu erinnern, zeigte sich der Stadtverkehr ja schon einmal sehr großzügig: beim Einsatz von Fahrzeugen - wenn auch für wohl das eigene Personal - zu einer Demo nach Kiel...

Hier aber die Polizeimeldung:
"HL – Innenstadt /Bahnhof: Die Polizei hat ihren Sondereinsatz heute um 15.30 Uhr beenden können. Die „Mahnwache“, wie auch die Gegendemonstrationen verliefen völlig gewaltfrei.

Gegen 09.00 Uhr begann das Bündnis „Wir können sie stoppen“ mit seiner Demonstration auf dem Bahnhofsvorplatz, Teilnehmerzahl hier etwa 150. Weil während der dortigen Kundgebung eine große Gruppe der rechtsgerichteten Demonstranten mit dem Zug anreiste, wurde diese Gruppe aus Sicherheitsgründen über den Hinterausgang geleitet und weiter mit einem Sonderbus der Stadtwerke zu ihrem Veranstaltungsort an der Obertrave gebracht. Auf dem ursprünglich vorgesehenen Ort der „Mahnwache“ hatte sich eine Spontandemonstration gebildet, so dass die „Mahnwache“ einige Meter weiter zur Holstenstraße verlegt wurde und mit etwa 50 Teilnehmern gegen 11.30 Uhr begann. Etwa zum gleichen Zeitpunkt war die angemeldete Demonstration des Bündnis „Wir können sie stoppen“ faktisch beendet, die Teilnehmer begaben sich an die Obertrave und beteiligten sich an der Spontandemo. Alle Aktionen verliefen ausgesprochen friedlich und zeichneten sich durch einigen Einfallsreichtum aus. Gewaltbereitschaft war auf keiner Seite zu erkennen, obwohl doch wieder einige Vermummte in den Reihen der Gegendemonstranten auffielen.

Gegen 14.30 Uhr beendete der Veranstaltungsleiter seine „Mahnwache“, die rechtsgerichteten Teilnehmer wurden wieder mit einem Bus zum Bahnhof gebracht und verließen gegen 15.00 Uhr die Stadt.

Bilanz der Polizei:
Über 150 Beamte eingesetzt, acht Personalienfeststellungen von Personen, die sich von einem Privatgrundstück entfernen sollten, ansonsten keine besonderen Vorkommnisse."

Quelle/Autor: PD Lübeck/red.

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