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Agentur für Arbeit Lübeck

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"Wohnen im Alter": Warum "kleinere" Wohnung weiter kein Thema?

05. Juni 2014 (HL-Red-RB) Meinung: Nach wie vor möchte "man", also "die Wohnberatung „Wohnen im Alter“ am Kolberger Platz 1 in Lübeck dazu beitragen, dass ältere Menschen möglichst lange selbstständig in der eignen Wohnung und ihrem vertrauten Umfeld leben können. Ermöglicht wird sie durch eine Kooperation der Wohnungsunternehmen Grundstücks-Gesellschaft „Trave“ mbH, Lübecker Bauverein eG, Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft eG sowie der Hansestadt Lübeck, Fachbereitschaft Wirtschaft und Soziales, dem Haus- und Grundbesitzerverein „Haus & Grund“ e.V. sowie dem Deutschen Mieterbund Mieterverein Lübeck e.V. - so eben erneut zu vernehmen. Für mich völlig unverständlich, dass ein anderes "großes" Thema um "Wohnen im Alter" weiterhin völlig ignoriert wird: Nämlich die Umstände um das Wohnen in (viel) zu großen Wohnungen, weil die Kinder aus dem Haus sind - oder frau/man zwischenzeitlich alleinstehend ist.

Hierbei geht es mir nicht - wenn auch ein wichtiges Thema - um etwa Familien, die in zu kleinen Wohnungen händegingend darauf warten, mit angemessenem Wohnraum versorgt zu werden. Man sollte von mit-verantwortlicher Seite nicht so tun, als würde kein Bedarf bestehen. Und selbstverständlich sollte dieser "bezahlbar" sein, wenn da auch etwa über Wohngeld finanziell entlastet werden würde.

Nein - es geht mir zunächst - wie bereits wiederholt aufmerksam gemacht - darum, dass Wohnen im Alter bedeuten kann, in eine kleinere und auch güsntigere Wohnung wechseln zu wollen - und zu können. Da leider "liegt der Hase oftmals im Pfeffer": Wohnungswechsel bedeutet hier in der Regel, sich von den einen oder anderen Dingen trennen zu müssen. Das wäre überwindbar. Nur zu akzeptieren, dass die „neue“ Miete trotz weniger Raum nicht selten teurer wird als bisher, dürfte ein Hindernis sein das alles wieder „kaputt“ macht. Warum dann ein Wechsel? Dazu die Frage, wie den Umzug zu bezahlen? Da liegt nicht in jedem „Altenhaushalt“ sovie Geld auf der Kante, solche Kosten tragen zu können. Zum einen, weil die (Allein-) Rente schon gekürzt ist, und zum anderen Kosten wie Heizung & Co im Grunde unverändert bleiben. Und wenn es eben nichts „bringt“, sich zu „verkleinern“: dann eben nicht die dann verständliche Reaktion..

Was also tun, wenn frau/man willens wäre, alle diese Dinge und Umstände zu klären. Genau das ist der Punkt, den ich im „wohlklingenden“ und zitierten Vorspann zur „Wohnungsberatung“ erneut vermisse. Wenn denn schon mal in Einzelfällen die von mir aufgeworfene Frage dort erfolgreich und zufriedenstellend abgehandelt wurde – dann „tue man nicht nur Gutes, sondern rede auch darüber“. Sprich: Dann publiziere man das dann auch, damit Betroffene angeregt werden, sich damit zu befassen. Dennoch „Sprung zurück“: Familien mit Kindern, bisher beengt untergebracht, würden sich mehr alss freuen. Und soziale Spannungsfelder entweder gar nicht erst aufkommen lassen – oder aber so beseitigen.

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