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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

HL-BusfahrerInnen-Streik-erneut an falsche Adresse gerichtet?

15. August 2013 (HL-Red-RB) Meinung: Langsam reicht es wirklich - eben noch wurden die Tarife angehoben, nun scheinen diese Verteuerungen bei den BusfahrInnen nicht anzukommen: Der Anschluss auch von vielen politischen Parteien diesr Stadt an den Schleswig-Holstein-Tarif (SH-Tarif) und damit geltend in allen Nahverkehrszügen und Bussen bei Fahrten im schleswig-holsteinischen Nahverkehr und bis nach Hamburg wird nun zu einem nicht nur "politisch" längst bedauerten "Kasperkram". Denn nun, gerade nach der Verteuerung Lübecks Busverkehrs kann sichtlich niemand verstehen, dass jetzt auch noch Streiks angedroht werden, die eben mit dem "Verdienst" der BusfahrerInnen absolut nichts zu tun haben können: Fahrpreiserhöhungen wegen irgendwelcher nun auch noch dazu kommender
Gewerkschafts-Forderungen können nicht kooperieren. Bei allem Wohlwollen: Wenn nun trotz vollerer Kassen des Lübecker Stadtverkehrs Bus-Streiks auslösen, kann dafür kein Verständnis gefunden werden: Schluss mit der vorgekaukelten "Optimierung" des Fahrplans. Die glaubt ohnehin niemand - weil nach Kanzler-Prinzip einfach "ausgesessen": Eine "Glaubhaftigkeit" von SL und LVG ist in Lübeck längst verloren gegangen. Vor allem bestätigt gerade der angedrohte „Arbeitskampf“, dass es gar nicht um das Problem um den Fahrpreis gibt. „Nur“ um das Salair der BusfahrInnen. Und ganz ehrlich: Was hat dann der Fahrgast damit noch zu tun? Wenn dann gestreikt wird, ist das eine große „Schweinerei“ auf dem Rücken der Fahrgäste.

Aber kein Problem“ - die an den Tarifverhandlungen Beteiligten fahren ohnehin –„nur“ ihr Auto. Erinnert mich an den unglaublich ehrlichen Film „Krieg und Frieden“: Leider nur im Umkehrschluss – denn das war Kampf um soziale Reformen. Heute leider werden diese oftmals nur von der eigenen „Wohnzimmer-Couch“ gewagt – Sekt und Bier in der Hand?

So jedenfalls habe ich kein Vertrauen mehr in kompetente Gewerkschaftsarbeit. Manche Dinge ändern sich eben...

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