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Agentur für Arbeit Lübeck

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Karneval,heute Rosenmontagszug-Mittwoch Freispruch Aschekreuz

23. Februar 2009 (HL-red.). Meinung: Verzeihen Sie diesen Übergang auf das Geschehen des Alltags. Alltag - der heute nicht überall ist, zugegeben: Heute ist Rosenmontag. Unterschiedlich "gefeiert" - sogar regional unterschiedlich - von eher Süd bis Nord. Italien (u. a. weltberühmter Karneval in Venedig), über die "Hexen und Teufel oder Winteraustreib- Merkwürdigkeiten" in Schwiez oder deutschen Süden, den Münchener Fasching, der sich unter dann unterschiedlichen "Namen" gen Norden zu "normalisieren" beginnt, bekannter dabei die Mainzer, die Kölner-Pappnasen und historischen Verhöhner von militärisch-preußischer Obrigkeit und Kirche, durchgeschmischt bis zur nordischen Straßen-Hochburg in SH, die sogar im eben Einzelfall gen Süden konkurrenzfähig ist, endlich zum zahmen Lübecker Straßenkarneval, bei dem hoffentlich nicht der Regen, sondern die von mir "limitiert" genannten Kamelle prasseln werden. Zugegeben: Übertroffen wird das übliche norddeutsche Kappenfest im Saal hier allemal - darauf also gern ein dreifach "Ahoi"...

Wer's nicht mag, wird auch heute ab 10 Uhr dem Rosenmontagszug von Fegefeuer über Mühlenstraße, Königstraße bis zum Koberg, und dann über die Breite Straße bis zur "geschlossenen" Gesellschaft, die den Audienzsaal um den humorfähigen Stellvertretenden Stadtpräsidenten Peter Sünnenwold - ohne Widerstand selbstverständlich - um 11.11 Uhr "erstürmen (= tätä, tätä, tätä -rumps - und sogar eine Rakete?)" wird, leicht aus dem Weg gehen können, obwohl in Lübeck die Jecken das städtischen Regiment schon am 11. 11., dem Sessionsbeginn im Vorjahr jeweils übernehmen. Vielleicht ist das zwischenzeitlich nicht einmal aufgefallen, weil die "Session" nach stark verbreiter Auffassung hier ganzjährig andauert. Diese Frage soll hier jedoch nicht beantwortet werden...

Nach Gottes Wort und Gottes Segen also zu heute "zufällig" passend? Die Katholiken bekommen am Aschermittwoch ihr "Aschekreuz" auf die Stirn. Ein optisches Zeichen, das hoffentlich nicht nur im Winde verweht. Gerade dem früheren Mönch Dr. Martin Luther war entscheidend klar, dass Sünden von Gott nur dann vergeben werden, wenn man diese bereut. Immerhin wurde vom damaligen "Streitpunkt" Ablass-Handel, über den die "Seele in den Himmel sprang", und u. a. der Petersdom in Rom nach Abzug der Reisekosten der Werber finanziert wurde, die Reformation ausgelöst.

Zeitlos wohl die Erkenntnis: Sünden werden von Gott wohl nur dann vergeben, wenn man diese bereut. Auch am Aschermittwoch.



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