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Agentur für Arbeit Lübeck

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Hornhecht nur im Mai "landnah"? In Travemünde bis September

18. Mai 2013 (HL-Red-RB) Medienecho: "Lachnummern" gibt es nicht nur im Stadtverkehr, wenn es diese auch vom Begriff her eher nicht verdienen. Der Blick in die Tagespostille gibt zum einen besagtes Kopfschütteln mangels eigentlich zu erwarten könnender Fachkundigkeit oder bedauern zu müssen, dass kompetente Hinweise "im Zusammenhang" nicht gegeben werden - oder nicht gegeben werden können.
Damit also zu Fall 1: Da füllt das "Geheimnis der grünen Gräte" ein Layout - Loch mit dem Zitat zum Eintreffen des Hornhechtes, dass dieser "...gerade wieder in der Ostsee geangelt werden kann - und nun ganz "schlimm" - weil nur im Mai zum Laichen zu uns eingeschwommen kommt. Ob dieser Fisch nun unbedingt als "Delikatesse" bezeichnet werden muss, kann offen bleiben. Vielleicht nur die Geschmnacksfrage der Zubereitung - also ob geräuchert, gebraten (dann sauer eingelegt) auf den Teller kommt.
Was aber gar nicht geht ist der Unsinn "nur im Mai", und dabei völlig egal, wozu. Denn für vor allem Travemünde gilt, dass der Hornhecht im Zusammenspiel mit dem Laichen der Heringe, die dazu bis etwa zur Musik- und Kongreßhalle die Trave hinaufsteigen, zur "Spezialität" von Petrijüngern werden, beispielsweise beidseitig auf Höhe des Priwalls. Denn die Fangtechnik ist eine andere als die "auf" Butt oder Dorsch. Nämlich bevorzugt nahe der Wasseroberfläche mit auch Fischfetzen und Wasserkugel (als "Schwimmer", wenn nicht mit "Metall" geblinkert. Oder wie auch immer. Jedenfalls steht entgegen des papiernen Fachartikels fest, dass praktisch ab sofort und bis weit in den September Chance besteht, den Hornhecht nahe der Priwall-(Auto)Fähre erfolgreich zu beangeln. Kein Anspruch darauf von mir, es gäbe k e i n e anderen Fangstellen (im Laichmonat Mai auch vom Strand aus.. Nur die Richtigstellung des "Mai-Hornhechts", der nur dann eingeschwommen käme, liegt mir dann doch am Herzen. Gehe man doch gerne mal bei Sonnenschein in genannten Bereich zu genannter Zeit spazieren. Wenn der Zufall es will, kann man (bis in den September also) beim Hornhecht-Angeln zuschauen. .

Und noch ein Hinweis: Es gibt auch noch weitere Fischarten mit „grünen Gräten“ in unseren Gefilden..Wie auch Wikipedia.ausführt, „entsteht diese Farbe durch den Abbau des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin zu Biliverdin“..

Grüne Gräten hat zwar der Dorsch nicht. Aber auch dieser Fisch ist die Anmerkung wert, dass seine „Rekord-Fänge“ immer während dessen „Laichzeit“ gemeldet werden. Unschwer zu erkennen am prallvollen, hängenden Bauch. Ein Unding im Grunde. Wenn nämlich berichtet wird, dass diese Fischart gefährdet ist, gäbe es eine ganz einfach Schutz-Maßnahme: Fangverbot in dieser Zeit. Dann ist Nachwuchs gesichert. Gilt also auch für das gerade berichtete 160m – 47 kg Exemplar von vor der norwegischen Insel Soroya. In „guter“ Erinnerung die angeblich strengen norwegischen Fangbestimmungen, wenn (erlaubt“ auch deutsche Fischer in dortigen Gebieten die Netze auswerfen. Leider also auch dort der 2. vor dem 1. Schritt: Laichzeit (dort Februar bis April) vor Fangerlaubnis.

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