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"Lanze“ für Markus Lanz – aber gerne mit "Lena" als Assistentin

05. November 2012 (HL-Red-RB) Medienecho/Meinung: Man muss die Reaktion von Tom Hanks und - der wohl mit wenig Ton versorgten Halle Berry - nicht unbedingt in aller "Breite" wiederholen. Nur soviel: Ersterer fand drei Stunden für wenig angenehm und in Amerika sei das unmöglich. Auch für die "Späße" hatte er eher kein Verständnis. Seine Kollegin lächelte im Nach-Interview fast nur. Was solte sie auch sagen? Angeblich hat sich praktisch mangels Technik nichts vom Geschehen gehört. Ich finde, das haben beide doch sehr kompetent kommentiert. Denn genau das waren weiter die Problem-Zonen dieser neu besetzten Sendung aus. Statistik ist geduldig, und es ist mitunter wohl schwierig, „objektive“ Zahlen – und dazu im Vergleich beider Sendungen – zu bekommen. Das allerdings ist auch unerheblich, blickt man auf die kompetenten Aussagen der Hollywood-Stars. Angeblich lagen die Zuschauerzahlen bei der 2. Sendung bereits (noch) höher. Wenn ich dazu mein „Zuschauer-Verhalten“ betrachte, steht für mich der Grund dazu fest: Ein großer „Fehler“, die Sendung "comedial" assistieren zu wollen. Comedians hin, Comedians her. Die passen in solcher Aufgabe eher nicht. Weder „früher“, noch heute und zukünftig. Ich jedenfalls habe zwar zumeist nach erstem Erschrecken in die 1. Sendung nur noch gezappt. Aber für mich jedenfalls war besagte Assistenz ab- bis unerträglich. Genau das nämlich hat 2. Sendung vom vergangenen Sonnabend gezeigt: Mehr Zuschauer? Ja, ich war nämlich auch weitgehend dabei. Hatte nämlich kaum noch Anlass, wegen mich persönlich geradezu unangenehmer Live-Humor-Hilflosigkeiten auf andere Sende-Angebote auszuweichen. Auch die sogenannte „Vertretung“ war für mich völlig entbehrlich. Dann lieber unauffällige Helferinnen und Helfer, die die „Topfdeckel“ á la Topfgeldjäger abheben – still und dennoch lenkend ihren Aufgaben nachkommen. Ein „persönlicher“ Tipp: Eine gute Assistentin wäre – dabei bin nicht einmal der Super-Fan von ihr - Lena Meyer-Landrut! Markus Lanz muss nicht gleich der sogenannten „große Showmaster“ sein. Das waren auch andere längst nicht auf Anhieb. Er sollte sich jedenfalls nicht „ver- und bekaspern“ lassen Wenn das so weiter gehen sollte, wird die Sendung scheitern.

Er braucht nur noch besagt passende Assistentin. Wenn die dann auch noch besser Englisch spricht als ihr „Chef“, umso besser. Dann wird nach nur wenig weiteren Folgen niemand mehr Sehnsucht haben nach irgendwann ausgebrannt schwächelnden Vorgängern. „Gnadenbrot“ gibt es in dem Geschäft nicht. Das dürften sich alle bisher daran Beteiligten längst in Heller und Pfennig angehäuft haben. Sei gegönnt. Denen gegenüber keine „Pathologie“, sondern herzlichen Dank für viele Jahre toller Sendungen. Aber eines sollte nicht jetzt schon am Neuen vorgenommen werden: Er sollte nicht am lebendigen Leibe nach wenigen Sende-Stunden bereits „seziert“ werden.

Denn auch das steht unstreitig fest: Schauen Sie Markus Lanz in seiner Nacht-Sendung an. Da kann man sich nur wünschen, dass diese früher am Abend gesendet wird. Da zeigt sich sein wirkliches Potential. Also weg mit völlig unpassender Assistenz. Stattdessen fröhlich und humorvoll – dabei durchaus einen Hauch Ernsthaftigkeit. Das haben vor allem Zuschauerinnen und Zuschauer verdient. Und die frische Jugendlichkeit beispielsweise einer „Lena“. Dann klappt's auch mit dem Nachbarn, Pardon – Millionen an Zuschauerinnen und Zuschauern in Treue und bei steigender Tendenz . Wetten dass...?

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