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Agentur für Arbeit Lübeck

LüTeaTime bis Gästeforum

Noch einmal: Neuer Bus-Fahrplan strotzt vor Service-Nachteilen

28 Juli 2012 (HL-Red-RB) Meinung: Soeben erreicht mich der Anruf eines Fahrgastes des Stadtverkehrs Lübeck. Eigentlich falsch formuliert; denn sie wäre es gerne eben gewesen. Nur fuhr - nach der eben enteilten Linie... Richtung Buntekuh - die Linie ... an ihr vorbei, nachdem die Fußgänger-Ampel nahe Mozartstraße zu lange "Rot" für sie gezeigt hatte. Lübeck-TeaTime hatte den neuen Fahrplan bereits als "schwach Sinn" bezeichnet, nachdem beispielsweise die (zu anderer Zeit laufenden) "Sternfahrten" als "Rudelfahrten" kritisierten "sinnvollen" Abfahrten abgeschafft wurden. Was aber findet nun statt, wie das weitere Beispiel der Linien 11 und 21 zeigen? Genau das. Verpasst man den 2. dieser Buslinien bedeutet das eine Wartezeit von knapp einer halben Stunde. Wer das ersonnen, nein wer solchem "Gutachten", das für den Service der Fahrgäste ein "Schlechtachten" geworden ist, umgesetzt bzw. genehmigt hat, denen sollte man getreu einem schädigenden Rückschritt wie im Mittelalter den Zutritt zur Stadt verbieten oder solche aus dem Tor hinaus jagen. Was sich da die Verantwortlichen um den nun (noch) gültigen Fahrplan geleistet haben und zudem die Fahrpreiserhöhung ansteht, ist - gelinde gesagt - nicht nur eine Frechheit, sondern - eine Unverschämtheit.

Wenn beim Stadtverkehr oder in anderen vergleichbaren Bereichen intern etwas nicht passt, wird gestreikt. Das können die Fahrgäste leider nicht. Im Gegenteil: Im Servicecenter des Stadtverkehrs wird - wie mir mehrfach bestätigt von Betroffenen - denjenigen, die sich beschweren, lapidar die Auskunft gegeben "...die Fahrgäste haben das doch so gewünscht und sind beteiligt worden". Ich jedenfalls möchte die- oder denjenigen sprechen die oder der wie heute - den Halb-Stunden-Takt gewünscht hat, obwohl - wie im beschriebenen Falle der Linien 11 und 21 zwei Linien diesen Unsinn hätten entzerren können.

Tipp an die Fahrgäste: Weiter, ständig und wiederholt beschweren, telefonisch wie schriftlich. Rufen Sie Ihre politischen Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerschaft an. Immer wieder - nur so kann etwas passieren. Denn "von selbst" wird in diesem Zusammenhang nichts passieren. Sonst wäre das längst erfolgt.

Noch sind weitgehend "nur" die Fahrgäste genervt - diese sollten nun diejenigen nerven, die für diesen Service-Rückschritt verantwortlich sind.

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